Sydney Sweeney als Bond-Girl: Nackt und selbstbewusst

Sydney Sweeney als Bond-Girl: Nackt und selbstbewusst

- Helena Neukam
Lesezeit: 2 min

Sydney Sweeney (28) setzt New York in Gold: Für die jährliche Ausgabe der besten schauspielerischen Leistungen im W Magazine zeigt sich die Schauspielerin auf den Fotos als strahlendes "Golden Girl" und trägt nichts außer einer Kette von Chopard. Fotografiert im Stil alter Hollywood-Ikonen, posiert Sydney ganz ohne Kleid, aber mit umso mehr Glamour. Die Bildsprache weckt Erinnerungen an den Bond-Klassiker "Goldfinger" und die legendäre Figur Jill Masterson. Mit dem Team des US-Magazins verwandelte sich Sydney in eine moderne Hommage: ein Auftritt, der sofort ins Auge sticht und Gesprächsstoff liefert.

In dem Interview erklärt Sydney, dass Freizügigkeit nicht mit fehlender Abgrenzung gleichzusetzen ist. "Ich habe mir immer antrainiert, mich so weit wie möglich von meinen Figuren zu distanzieren und meine eigenen Gedanken oder Erinnerungen nicht in eine Szene einfließen zu lassen", sagt sie. Ihr Prinzip: "Wenn sie 'Cut' rufen, kann ich einfach herausspringen und wieder Syd sein." Diese Trennung geriet beim Drama "Christy" jedoch ins Wanken, denn für die Rolle als Boxerin legte sie rund 13 Kilo zu. "Ich habe mich körperlich dafür verändert, also kam ich in gewisser Weise immer noch als Christy nach Hause", erzählt sie weiter, betont aber, die schweren Emotionen der Figur nicht mitzunehmen. Angst ist für sie ohnehin kein Stopp-Schild: "Es gibt viele Dinge, die mir Angst machen, aber das hält mich nicht auf. Normalerweise gilt: Wenn mir etwas Angst macht, dann mache ich es trotzdem", so Sydney.

Persönliche Spuren trägt die Schauspielerin schon seit Kindertagen: "Ich habe eine Narbe neben meinem Auge. Die habe ich mir mit zehn Jahren zugezogen, als ich Wakeboarden war", berichtet sie. Eine weitere, eine Keloid-Narbe, stammt von einem Biss während Dreharbeiten in Australien. Sydney spricht darüber pragmatisch und unaufgeregt, ohne den Glamour aus den Augen zu verlieren – vor der Kamera erscheint jeder ihrer Looks dennoch makellos. Die Fans schätzen an der Wahl-New Yorkerin diese Mischung aus furchtloser Offenheit und klaren Grenzen: Im Job maximal wandelbar, privat bewusst geerdet. So wird aus dem goldenen Auftritt nicht nur eine Hommage an Filmgeschichte, sondern auch ein Statement für Selbstbestimmung.

Sydney Sweeney in New York, Dezember 2025
Getty Images
Sydney Sweeney in New York, Dezember 2025
Sydney Sweeney im Film "Christy"
Imago
Sydney Sweeney im Film "Christy"
Sydney Sweeney bei der Premiere von "The Housemaid" im TCL Chinese Theatre in Hollywood
Getty Images
Sydney Sweeney bei der Premiere von "The Housemaid" im TCL Chinese Theatre in Hollywood
Nach dem W-Shooting: Würdet ihr Sydney als Bond-Girl sehen?