Wunsch nach Ruhe: Sophie Turner blickt auf harte Zwanziger
Sophie Turner (29) will runter vom Karussell: In einem neuen Interview mit dem digitalen Magazin Porter verrät die Game of Thrones-Ikone, dass sie nach "relativ harten" und "hektischen" Zwanzigern in ihren Dreißigern endlich "etwas Frieden" finden möchte. Die Schauspielerin, die nach ihrer Scheidung von Sänger Joe Jonas (36) im Jahr 2024 allein durchs Leben geht, sagt, sie wolle sich setzen, durchatmen und schauen, was passiert – ganz ohne Dauertrubel. Das Gespräch fand kurz vor ihrem nächsten Geburtstag statt und wurde von Porter veröffentlicht. Neben dem Blick zurück kündigt Sophie an, dass sie sich beruflich neu sortiert und dabei mit Prime Video an einer großen Rolle arbeitet.
Im Interview spricht Sophie offen über das Gefühl, im Dauerlicht der Schlagzeilen zu stehen. Vor allem während der Trennung von Joe, mit dem sie vier Jahre verheiratet war und zwei Kinder hat, erlebte sie das Medienrauschen als "Goldfischglas". "Menschen nehmen heute so vieles als Fakt", erklärt sie Porter und beschreibt die Hilflosigkeit, wenn Schweigen die einzige Strategie sei: "Du kannst nie für dich einstehen, also bleiben Ohnmacht und Scham." Sie vermeidet es, sich selbst zu googeln: "Sonst würde mich das umbringen", sagt sie. Gleichzeitig habe sie aus den stürmischen Jahren Stärke gezogen: Druck und Stress kenne sie, "aber ich habe Schlimmeres überstanden". Jetzt richtet sie den Blick nach vorn und nimmt mit Lara Croft eine völlig neue Facette in Angriff. Die von Phoebe Waller-Bridge (40) entwickelte Prime-Video-Serie startet laut Amazon MGM Studios bald in die Produktion.
Hinter der Ruhe-Sehnsucht steckt auch ein Leben, das sehr früh sehr groß wurde. Als Teenager machte Sophie als Sansa Stark Karriere, wurde am Set ernst genommen, aber außerhalb der Studios von Erwartungen erdrückt. Sie beschreibt, wie Social Media und Boulevard die Grenze zwischen Privat und Öffentlichkeit verwischen: Nichts sei sakrosankt, Fehler hätten keinen Raum. Im Privaten sucht die Schauspielerin deshalb Rückzugsorte und Fokus. Freunde berichten seit Jahren, dass Sophie Nähe zu ihrem engen Kreis pflegt und dort Kraft tankt, während sie sich um ihre Töchter kümmert. "Ich will mich einfach ein bisschen setzen", sagt sie. Eine klare Ansage, die nach Innenfokus klingt und danach, dass die nächste Dekade mehr leise Momente haben darf als die letzte.










