"Stranger Things"-Künstler zeigt frühe Entwürfe für Vecna
Ein Blick ins Albtraum-Archiv: Konzeptkünstler Michael Maher Jr. hat auf seiner Webseite eine Sammlung früher Entwürfe für den Oberschurken Vecna aus Stranger Things veröffentlicht – und die haben es in sich. Die Bilder, die der Künstler jetzt gebündelt online gestellt hat, zeigen, wie der Oberschurke ursprünglich aussehen sollte: noch knochiger, vernarbter, grotesker. Schaurige Versionen von Vecna mit unheimlichen Fratzen, die ihn noch unmenschlicher aussehen lassen als die Figur, die Jamie Campbell Bower (37) schließlich vor der Kamera verkörperte. Entstanden sind die Horror-Designs im engen Austausch mit den Serienmachern, wie Kino.de berichtet.
Auf seiner Website erklärt Michael, dass Vecna optisch genau in die Welt von "Stranger Things" passen sollte – mit einer Mischung aus "Dungeons and Dragons"-Ästhetik und einem dicken Schuss 80er-Jahre-Horror. "Die Duffer-Brüder wollten etwas, das von 'Nightmare on Elm Street' und 'Hellraiser' inspiriert ist, aber dennoch zur visuellen Sprache des Upside Down und zum 'Dungeons and Dragons'-Thema passt", schreibt der Künstler dort. Im Netz verbreiteten sich die neuen Bilder rasend schnell. Unter den Kommentaren, die etwa von Fans bei den geteilten Artworks hinterlassen wurden, finden sich Reaktionen wie "Verdammt unheimlich" und Vergleiche zu "Resident Evil" oder "Silent Hill". Andere Nutzer atmen förmlich auf und schreiben Dinge wie "Plötzlich bin ich dankbar dafür, wie er letztlich ausgesehen hat" oder loben den finalen Mix: "Sie sehen furchteinflößender aus, aber weniger menschlich. Ich bin zufrieden mit dem, was wir bekommen haben."
Bei aller Diskussion über Tentakel, verbrannte Haut und reine Albtraumfiguren sind sich die Fans in einem Punkt einig: Jamie Campbell Bower hat Vecna erst wirklich zum Leben erweckt. In den Kommentaren wird der Schauspieler immer wieder ausdrücklich erwähnt, viele betonen, wie sehr gerade seine Mimik, Stimme und Präsenz dafür sorgen, dass der Bösewicht trotz des Monsteraussehens eine menschliche, fast tragische Note behält. Für die Community ist klar: Die kreative Handschrift von Michael und die Performance von Jamie greifen perfekt ineinander und erklären, warum "Stranger Things" seit Staffel 4 einen noch finsteren Sog entwickelt hat.






