Missbrauchs-Vorwürfe: Aleksandar Petrovic bezieht Stellung

Missbrauchs-Vorwürfe: Aleksandar Petrovic bezieht Stellung

- Jannike Wacker
Lesezeit: 3 min

Nach Temptation Island V.I.P. ist die Beziehung von Aleksandar Petrovic (34) und Vanessa Nwattu (25) in die Brüche gegangen. Schon während der Ausstrahlung begann der Schlagabtausch der beiden im Netz. Unter anderem sprach die Influencerin von emotionaler Manipulation in der Beziehung. In einem langen Statement bei Instagram bezieht Aleks jetzt Stellung zu diesem Vorwurf und macht deutlich, dass er die Dinge anders sieht. "Wenn von emotionalem Missbrauch gesprochen wird, stelle ich mir ganz nüchtern Fragen: Warum wurde durch unsere Paartherapeutin kein emotionaler Missbrauch festgestellt? Warum waren wir drei Jahre zusammen? Warum waren wir verlobt? Warum sind wir gemeinsam ausgewandert?", überlegt der Unternehmer. Seiner Ansicht nach stelle Vanessa sich bewusst als Opfer dar, weil diese "Rolle" auf Social Media funktioniere – sie erzeuge Mitleid und Aufmerksamkeit. Parallel übertreibe sie an vielen Stellen: "Gleichzeitig werden viele Dinge überdramatisiert, verkürzt oder aus dem Zusammenhang gerissen."

Laut Aleks seien er und Vanessa sich über die Dynamik ihrer Beziehung stets einig gewesen. Die 25-Jährige sei nie unterdrückt worden, sondern habe die "Vorteile gerne angenommen". "Von Anfang an habe ich offen kommuniziert, welche Rollenverteilung ich mir vorstelle und sie war damit einverstanden. Das Leben in Dubai, das Ausschlafen, das Nicht-Arbeiten-Müssen, die finanzielle Sicherheit, die Möglichkeit, eigenes Geld zu verdienen, der Rückhalt und das Pushen ihrer eigenen Identität in der Reality-Welt – all das wurde genossen und dankend angenommen", stellt Aleks klar. Er habe sie immer unterstützt und aufgebaut und das nur aus dem Grund, weil er sie liebe. Auch das Thema Manipulation in Bezug auf Intimität beschäftige ihn. Vanessas Nein zu Sex nach der Verlobung habe ihn verunsichert und er habe offen Fragen gestellt – zum Beispiel, ob sie ihn wirklich liebe oder ob sie nur die Vorteile sehe. "Nicht um Druck auszuüben, sondern um zu verstehen, aus Verzweiflung", erklärt der 34-Jährige.

Vanessa scheint eine etwas andere Sicht auf die Dinge zu haben. Ihr sei es nie um Aufmerksamkeit durch die Öffentlichkeit gegangen, sondern um ihre Beziehung. In einem Post Anfang Januar erklärte sie: "Hier ging es nicht um Reichweite, nicht um Inszenierung und ganz sicher nicht um einen Plan, sondern um eine reale Beziehung, in der emotionale Manipulation und toxische Dynamiken eine Rolle gespielt haben, was von den Zuschauern und der Produktion selbst so eingestuft wurde." Sie lasse manche Details bewusst aus, betonte aber, "die ganze Wahrheit" beizeiten noch an die Öffentlichkeit bringen zu wollen. Ihr Fokus liege aktuell aber vor allem auf ihrem eigenen Wohlbefinden.

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