Paul Mescals Mutter nennt Krebs lebensveränderndes Geschenk
Dearbhla Mescal, die Mutter von Schauspieler Paul Mescal (30), hat sich in emotionalen Worten über ihre Krebserkrankung geäußert und dabei eine bemerkenswerte Perspektive auf ihre Diagnose offenbart. Im Podcast "Begin Again" von Davina McCall brach die irische Autorin laut Daily Mail in Tränen aus, als sie über ihre Erfahrungen mit multiplem Myelom sprach. In dem Gespräch beschrieb sie die Krankheit als "Geschenk", das ihr ermöglicht habe, sich selbst neu kennen- und lieben zu lernen. Die Blutkrebserkrankung wurde ihr vor vier Jahren diagnostiziert. Nach einer Stammzelltransplantation ist Dearbhla inzwischen in Remission.
In dem Podcast erzählte Dearbhla, dass sie die Krebsdiagnose kurz vor dem Ruhestand erhielt. "Ich erinnere mich, dass ich dachte, ich werde sterben. Ich wusste überhaupt nicht, welche Art von Krebs ich hatte, aber das war der dunkelste Punkt, an dem ich war", erinnerte sie sich an ihre ersten Reaktionen. Doch die Krankheit habe sie zum Umdenken gezwungen: "Ich konnte neu anfangen. Haare weg. Neue Haare würden nachwachsen. Und ich befand mich in einer Stammzellentherapie, mein ganzes Blut wurde also erneuert." Besonders bewegend beschrieb die dreifache Mutter einen Moment während eines Urlaubs mit ihrem Ehemann Paul, als sie aus dem Meer stieg und plötzlich ihren Körper mit anderen Augen sah. "Ich verliebte mich in mich selbst. Das war das Geschenk des Krebses für mich", sagte sie unter Tränen und fügte hinzu, dass sie ihr Leben lang mit ihrem Körper im Kampf gestanden habe.
Paul hatte seine Mutter zur Oscarverleihung mitgenommen, um ihr während ihrer Behandlung eine Freude zu machen. Der 30-Jährige offenbarte gegenüber dem Magazin Esquire UK, wie sehr ihn die Diagnose seiner Mutter belastete. Während der Dreharbeiten zu "All of Us Strangers" erlitt er sogar eine schwere Panikattacke am Set. "Das war wahrscheinlich die schlimmste, die ich je hatte", gestand er. Er habe die Nachricht zunächst verdrängt und versucht, weiterzuarbeiten, doch sein Körper habe ihm signalisiert, dass er seine eigenen Gefühle zulassen müsse. "Es war peinlich - nicht, dass ich Panikattacken für peinlich halte - aber es war einfach etwas sehr Öffentliches", erklärte der Schauspieler.







