

KI-Skandal um Elon Musk: Ex-Freundin erhebt schwere Vorwürfe
Ashley St. Clair, frühere Partnerin des Unternehmers Elon Musk (54), zieht gegen dessen KI-Firma xAI vor Gericht. Auslöser sind Funktionen des KI-Tools Grok, das in die Plattform X eingebunden ist. Laut der Klageschrift sollen Nutzer Fotos von Ashley hochgeladen und Grok angewiesen haben, sie digital zu entkleiden oder in sexualisierten Posen darzustellen. Auch Bilder aus ihrer Jugend seien dabei manipuliert und anschließend über X verbreitet worden.
Die Podcasterin und Autorin wirft dem Unternehmen laut Bild vor, nach ihrer Beschwerde nicht nur unzureichend reagiert, sondern sogar "Vergeltungsmaßnahmen" ergriffen zu haben. Ihrer Darstellung nach seien daraufhin weitere Bilder von ihr produziert worden. Ihre Anwältin Carrie Goldberg fand bei BBC News deutliche Worte: "Durch die Herstellung nicht einvernehmlicher, sexuell expliziter Bilder von Mädchen und Frauen stellt xAI eine öffentliche Belästigung dar und bietet ein Produkt an, das nicht angemessen sicher ist." Die Kritik an Grok reißt international nicht ab, Datenschützer sprechen von massiven Risiken durch leicht zugängliche Bildmanipulation. Elon selbst weist zentrale Vorwürfe zurück. "Mir sind keine von Grok generierten Nacktbilder von Minderjährigen bekannt. Buchstäblich null", schrieb er auf X.
Für Ashley ist der aktuelle Rechtsstreit nur ein weiteres Kapitel in einer ohnehin hoch emotionalen Verbindung zu dem Tech-Milliardär. Mit Elon teilt sie den gemeinsamen Sohn Romulus, um den die Eltern öffentlich um Sorgerechtsfragen ringen. Ashley hat sich in den sozialen Netzwerken ein Publikum mit provokanten Kommentaren und persönlichen Einblicken aufgebaut. Seit Monaten tritt sie selbstbewusst in die Offensive, wenn es um ihre Rolle als Mutter und um ihren Ruf geht.





