Gina-Lisa Lohfink zeigt Folgen der verpfuschten Po-Operation
Gina-Lisa Lohfink (39) macht die Folgen ihrer verpfuschten Po-Operation öffentlich und teilt jetzt drastische MRT-Aufnahmen, die das Ausmaß ihrer Leiden zeigen. Die Bilder sollen Mitte 2023 entstandene Schäden dokumentieren, nachdem sie sich in Izmir einem Eingriff unterzogen hatte. Darauf ist ihr Gesäß im Querschnitt zu sehen – ungleichmäßig geformt, links und rechts verschieden, das Fettgewebe verklumpt und verrutscht. Gegenüber Bild beschreibt Gina-Lisa, wie sie seitdem jeden Tag unter Schmerzen litt, sich mit Tabletten durch den Alltag kämpfte und kaum zur Ruhe kam. Die Aufnahmen wurden in Frankfurt ausgewertet, und an ihrer Seite standen Ärzte, die die Komplikationen einordneten und die nächsten Schritte begleiteten.
Mediziner erkennen laut Bild typische Folgen einer OP, bei der Fett nicht richtig anwächst: Druck, Entzündungen, dauerhafte Beschwerden. Gina-Lisa selbst sagt: "Ich hatte jeden Tag Schmerzen, wirklich jeden einzelnen Tag." Um überhaupt zu funktionieren, nahm sie hochdosiertes Ibuprofen 800 – teils sechs bis acht Tabletten am Tag – und starke Schlafmittel. Selbst Schlafen wurde zur Qual, denn statt auf der Seite musste sie auf dem Bauch liegen. "Wenn man so viel auf dem Bauch liegt, schwillt das Gesicht extrem an", erklärt sie. Trotzdem arbeitete die Reality-Darstellerin weiter, drehte Shows, versorgte Wunden zwischendurch selbst: tapen, desinfizieren, Verbände wechseln. Inzwischen wurde eine Seite ihres Gesäßes operativ bereinigt, nach der Heilungsphase soll der Eingriff auf der anderen Seite folgen.
Abseits der Klinikroutine versucht die ehemalige "GNTM"-Bekannte, ihren Alltag zusammenzuhalten. Termine bei Physio und Hausarzt, Infusionen und Spritzen füllten über Monate ihren Kalender. Freunde beschreiben, dass sie lange möglichst wenig über die Schmerzen sprechen wollte und sich lieber hinter Make-up, Sonnenbrille und guter Laune versteckte. In Zürich fand sie schließlich einen erfahrenen Ansprechpartner, der eine Körperhälfte in einer mehrstündigen OP behandelte und Ablagerungen entfernte. Privat setzt die Influencerin auf kurze Ruheinseln: Spaziergänge mit dem Hund, Telefonate mit der Familie, bewusstes Offline-Sein. Ihr Umfeld achtet darauf, sie zu entlasten – kleine Besorgungen, Fahrdienste, eine Nachricht vor wichtigen Terminen. So schafft sie sich Momente, in denen nicht der Schmerz, sondern der Alltag den Ton angibt.








