Gerichtszeichnungen von Prinz Harry sorgen für Spott im Netz
Neue Gerichtsskizzen von Prinz Harry (41) lassen das Netz kichern: Während der Herzog von Sussex in London im Zeugenstand steht, schauen viele nicht auf seine Worte, sondern auf seine überraschend dichte, orangefarbene Mähne – zumindest auf dem Papier. Die Zeichnungen zeigen Harry am Pult mit Mikrofon, Bart und einem kräftigen Rotblond auf dem Kopf, teils mit bewusst freigelassenen Stellen. Der Gerichtstermin fand im Rahmen seines laufenden Verfahrens gegen Associated Newspapers statt, gemeinsam mit weiteren Prominenten. Doch online dreht sich die Aufmerksamkeit um die Frisur aus dem Skizzenblock.
User zerpflücken die Bilder in sozialen Netzwerken: "Der Künstler hat ihm keinen Gefallen getan", ätzte eine Stimme. Andere spotteten über "die kahle Krone" und einen Haaransatz, der "kriminell" gezeichnet sei. Gleichzeitig monierten manche, die Skizzen ließen Harry älter aussehen – und dennoch mit "zu viel Haar vorn", wie OK! berichtet. Während das Netz diskutiert, sagte der Royal im Gericht emotional aus. Er warf dem Verlag vor, sein Privatleben zu kommerzialisieren, und schilderte, wie die Berichterstattung das Leben von Meghan belastet habe. Es geht um mutmaßlich unrechtmäßige Informationsbeschaffung durch den Medienkonzern, zu dem Daily Mail und Mail on Sunday gehören.
Abseits des Spottes um die Haarpracht steht für Harry die Auseinandersetzung mit der Boulevardpresse im Vordergrund. Der Royal war für die Verhandlung nach London gereist und reihte sich in eine Gruppe von Prominenten ein, die gegen den Verlag vorgehen, darunter Musiker, Schauspielerinnen und langjährige Weggefährten des Showgeschäfts. Privat gilt Harry als jemand, der Nähe zu Freunden und Verbündeten pflegt, besonders wenn es um den Schutz der Familie geht. Wenn er und Meghan in der Öffentlichkeit auftreten, greifen sie häufig auf vertraute Gesten und Blicke zurück, die den Schulterschluss zeigen – ein stilles Signal, das auch an langen Verhandlungstagen nicht fehlt.






