Kranke Kinder als PR: Harry und Meghan auf Jordanien-Reise
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) haben bei ihrer zweitägigen Reise nach Jordanien auch die britische Botschaft in Amman besucht und ernten dafür nun heftige Kritik aus der britischen Regierung. Das Paar war offenbar Gast bei einem Empfang des britischen Botschafters Phillip Hall anlässlich des Iftar, des Fastenbrechens während des Ramadan. Doch wie die Daily Mail jetzt aufdeckt, hat sich das Foreign Office deutlich von dem Besuch distanziert. Der ehemalige konservative Minister Tim Loughton bezeichnete es als "völlig unangemessen", dass Harry und Meghan bei dem Botschafter zu Gast waren, da das Paar schließlich betone, Privatleute zu sein. "Sie sind keine arbeitenden Royals und repräsentieren nicht die britische Regierung", erklärte der Politiker gegenüber der Daily Mail.
Eine Quelle mit Kenntnissen über die Reise stellte nun klar, dass nicht der britische Botschafter Harry und Meghan eingeladen habe, sondern Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO. Dieser habe die Sussexes als seine Gäste mitgebracht. Das Foreign Office betonte, dass die britische Regierung nicht in die Organisation oder Durchführung der Reise involviert gewesen sei, da es sich um "Privatpersonen" handle. Während ihres Aufenthalts in Jordanien besuchten Harry und Meghan unter anderem Flüchtlinge aus Syrien und Gaza sowie ein Krankenhaus mit verletzten palästinensischen Kindern. Doch auch dafür hagelte es Kritik: Der palästinensische Diplomat Abdal Karim Ewaida warf dem Paar vor, "kranke Kinder als Requisiten" für eine PR-Aktion zu benutzen, und bezeichnete sie als "publicity-suchende Promis".
Harry und Meghan waren auf Einladung der WHO nach Jordanien gereist. Während ihres Besuchs traf das Paar auf mehrere humanitäre Organisationen und besuchte ein Rehabilitationszentrum für Suchtkranke, wo Harry den Patienten Mut zusprach: "Es gibt keine Schande darin, eine Sucht zu haben." Ein Treffen mit König Abdullah (64) II. und Kronprinz Hussein fand nicht statt, obwohl die jordanische Königsfamilie enge Verbindungen zur britischen Königsfamilie pflegt. Lediglich Prinzessin Basma Bint Talal, eine Tante des Königs, begegnete den Sussexes kurz bei einem ihrer Besuche. König Abdullah traf sich stattdessen mit dem WHO-Chef Dr. Tedros – jedoch ohne Harry und Meghan.









