Wolfram Berger hatte früher eine andere "Bergdoktor"-Rolle
Für die Fans von Der Bergdoktor gibt es eine kleine Serien-Überraschung: Wolfram Berger, der in den vergangenen Staffeln als Rolf Pflüger im Hauptcast die Herzen des Publikums eroberte, war schon vor über zehn Jahren in einer ganz anderen Rolle in der ZDF-Reihe zu sehen. Bereits im Januar 2015 tauchte der Schauspieler in der Episode "Enttäuschte Erwartungen" auf – damals allerdings nicht als sturer Landhändler aus Ellmau, sondern als Karl Riedel, Mitarbeiter von Johanna Wiesgott. Nun steht mit dem Start der 19. Staffel ein emotionales Kapitel bevor: Die neuen Folgen beginnen mit der Beerdigung von Rolf, der im Finale der 18. Staffel an einem Herzinfarkt starb und damit nicht nur seine TV-Familie, sondern auch viele Zuschauer bewegt zurückließ.
In der alten Folge rund um die Familie Wiesgott spielt Wolfram Berger noch eine völlig andere Figur, fern der späteren Pflüger-Konflikte mit Lilli und Caro. Wer die damalige Geschichte noch einmal sehen möchte, findet "Enttäuschte Erwartungen" jederzeit in der ZDFmediathek. Jahre nach diesem kurzen Auftritt feierte der Schauspieler mit Staffel sechzehn dann sein großes Comeback in der beliebten Serie: Als Rolf bildete er mit seiner Serientochter Caro ein neues Familienzentrum, verwoben mit der Gruber-Welt und der Erinnerung an Sonja, Lillis verstorbene Mutter. Es folgten Konflikte um den Landhandel, Tränen, Versöhnungen – und zuletzt eine Zerreißprobe, als Rolf erwog, die Leitung nicht Caro, sondern Enkelin Lilli zu übergeben.
Abseits der Handlung verbindet Wolfram Berger mit "Der Bergdoktor" damit eine seltene Serienbiografie: vom Gast in einer in sich geschlossenen Familienepisode zum festen Teil der Gruber-Saga. In den zurückliegenden Jahren prägten vor allem die leisen, persönlichen Momente seine Szenen – Gespräche mit Lilli über Verantwortung, Nähe und Vertrauen, aber auch die hitzigen Wortwechsel mit Caro, in denen gekränkte Erwartungen aufblitzten. Für viele Zuschauer war spürbar, wie sehr die Figur Rolf in der Dynamik der Familie Halt suchte und wie sich Beziehungen im Kleinen verschoben, wenn am Küchentisch zwischen Erinnerung und Gegenwart verhandelt wurde.






