Virginia Giuffres Nachlass setzt Ex-Prinz Andrew unter Druck
Andrew Mountbatten Windsor (65) steht erneut ungewollt im Scheinwerferlicht: In Australien hat das Oberste Gericht von Western Australia jetzt laut OK! einen Verwalter für den Nachlass der inzwischen verstorbenen Epstein-Überlebenden Virginia Giuffre (†41) eingesetzt. Dieser Schritt sorgt nun dafür, dass ihre laufenden Klagen auch nach ihrem Tod weitergeführt werden, was wiederum brisante Unterlagen auf den Tisch bringen könnte, in denen mutmaßlich auch Andrew eine Rolle spielt. Besonders im Fokus steht dabei eine Zivilklage gegen Jeffrey Epsteins (†66) frühere Vertraute Ghislaine Maxwell (64), in deren Akten sich Aussagen und Dokumente befinden sollen, die den Ex-Royal belasten könnten. Andrew, dem seine royalen Titel bereits entzogen wurden, weist weiterhin jede Schuld von sich und betont, nie etwas Unrechtes getan zu haben.
Der juristische Streit rund um Virginias Nachlass ist komplex. Die Aktivistin, die im April 2025 in ihrem Zuhause im australischen Perth verstarb, hinterließ kein formelles Testament. In einer Mail an ihre Anwältin Karrie Louden soll sie jedoch kurz vor ihrem Tod festgehalten haben, dass ihr Vermögen hauptsächlich an ihre Kinder gehen solle – und dass ihr Ehemann Robert Giuffre "keinen Cent" erhalten solle, wie es in der Quelle heißt. Nach dem Erbrecht von Western Australia könnte Robert dennoch Anspruch auf eine Einmalzahlung und ein Drittel des restlichen Nachlasses haben. Parallel dazu sorgen in den USA bereits unversiegelte Akten aus dem Maxwell-Verfahren für neue Einblicke in das Epstein-Netzwerk – weitere Freigaben könnten folgen.
Hinter all den juristischen Wendungen steht eine Frau, deren Name weltweit bekannt wurde, weil sie öffentlich über ihre Erfahrungen mit Jeffrey und seinem Umfeld sprach. Virginia hatte immer wieder betont, es gehe ihr um Transparenz und darum, dass wichtige Unterlagen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Bereits 2017 einigte sie sich mit Ghislaine in einem Verleumdungsstreit, setzte sich danach aber weiter dafür ein, dass möglichst viele Dokumente zugänglich gemacht werden. Unterstützung erhält sie bis heute von ihrer Familie: Ihre Brüder Sky Roberts und Daniel Wilson betonen laut den Gerichtsunterlagen, dass sie sich wünschen, dass Virginias informeller letzter Wille respektiert wird. Für viele, die Virginia persönlich kannten, steht nun nicht nur Geld oder Recht im Vordergrund, sondern die Frage, ob das, was sie zu Lebzeiten wollte, im Nachhinein tatsächlich umgesetzt wird.










