Sarah Ferguson in Bedrängnis: Epstein-E-Mails aufgetaucht
Sarah Ferguson (66) sieht sich erneut mit Vorwürfen über angeblichen Substanzmissbrauch konfrontiert, nachdem neu veröffentlichte E-Mails im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein (†66) alte Behauptungen wieder aufleben lassen. Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (66) geriet durch Dokumente des US-Justizministeriums in die Schlagzeilen, die eine verdeckte Operation aus dem Jahr 2010 thematisieren. Damals wurde Sarah dabei gefilmt, wie sie Zugang zu Andrew – zu jener Zeit noch Prinz, Herzog und britischer Handelsbeauftragter – im Austausch gegen rund 700.000 US-Dollar (605.483 Euro) anbot. "Ich kann jede Tür öffnen, die Sie wollen, und das werde ich für Sie tun. Kümmern Sie sich um mich und er wird sich um Sie kümmern... Sie werden es zehnfach zurückbekommen", sagte sie laut OK! bei dem heimlich aufgezeichneten Treffen. In den neu veröffentlichten Epstein-Akten spekulierten der Finanzier und sein politischer Freund Peter Mandelson darüber, ob Sarah ihren "Medikamentenmissbrauch" angehen sollte.
Gegenüber Oprah Winfrey (72) beschrieb Sarah damals ihr Verhalten während des Cash-for-Access-Skandals und sprach von einer Sucht nach Essen. "Ich war so außer Kontrolle vor Verzweiflung, bis zu dem Punkt, an dem ich keinen Ausweg mehr sah. Sozusagen außer mir", erklärte sie und ergänzte: "Ich habe so unkontrolliert gestrudelt, dass ich nach schnellen Lösungen an Orten gesucht habe, wo ich normalerweise nicht suchen würde. Wie jeder, der durch eine Sucht nach Essen geht, und eine Sucht nach wer weiß was... es ist einfach unkontrolliertes Verhalten." Eine Quelle, die mit Sarahs Vergangenheit vertraut ist, verriet gegenüber OK!: "Es gab Phasen, in denen Sarah von finanziellen Belastungen, öffentlicher Demütigung und intensiver Beobachtung überwältigt war. In diesen Momenten traf sie keine klaren Entscheidungen." Die Vermutung, dass Medikamentenmissbrauch eine Rolle gespielt haben könnte, kursiert seit Jahren. Bereits 1986 wurde angeblich Kokainkonsum in einem Chalet in Verbier festgestellt, das Sarah frequentierte, und zehn Jahre später bezeichnete die Daily Mail sie als "Drogen-Zombie". Sarah hat allerdings Drogenmissbrauch nie zugegeben.
Wie nun bekannt wurde, zog sich Sarah kurz nach Weihnachten in die luxuriöse Paracelsus Recovery Clinic in Zürich zurück, die rund 18.000 US-Dollar (15.569 Euro) pro Tag kostet. Die ehemalige Duchess of York soll dort mehrere Wochen bis Ende Januar verbracht haben, während die Vorwürfe im Zusammenhang mit den kriminellen Machenschaften immer mehr Druck auf sie und ihren Ex-Mann ausübten. Andrew war wegen seiner langjährigen Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der 2019 verstarb, sogar festgenommen worden. Eine Schweizer Quelle erklärte laut dem Branchenmagazin: "Sarah reiste unmittelbar nach Weihnachten nach Zürich und blieb dort bis Ende Januar, wobei sie ihre Bewegungen bewusst geheim hielt." Sie betrachte Paracelsus als Zufluchtsort, wo sie sich vor äußerem Lärm und Urteilen geschützt fühlt. Für Sarah sei es weniger eine Frage des Luxus als vielmehr des Schutzes in einer Zeit, in der sie sich auf einem Tiefpunkt befinde, resümierte die Quelle.









