Tierquälerei im Dschungel? Patrick Romer in der Kritik
Im RTL-Dschungelcamp kocht die Empörung hoch: Patrick Romer (30) hat an Tag vier wiederholt Tiere getötet – und sogar einen lebenden Käfer ins Lagerfeuer geworfen. Es war nicht das erste Mal, dass er im Camp Tiere tötete. Zuvor hatte er bereits eine Kakerlake zertreten, was Mitcamperin Ariel entsetzte. Auch die Moderatoren Jan Köppen (42) und Sonja Zietlow (57) äußerten sich kritisch dazu. "Was Patrick gemacht hat, ist nicht nur ein Regelverstoß, sondern auch gegen das australische Tierschutzgesetz. Da werden wir auf jeden Fall darauf achten, dass es nicht mehr passiert", sagte Sonja live im TV. In den sozialen Netzwerken hagelt es Kritik, einige Zuschauer fordern sogar den Rauswurf von Patrick.
In den offiziellen Camp-Regeln heißt es Medienberichten zufolge, dass "alle Pflanzen und Tiere unter Naturschutz stehen" und nicht getötet werden dürfen – Ausnahmen gelten nur für Prüfungen. Verstöße können Folgen bis hin zum Ausschluss haben. Juristisch ist die Lage komplexer: Australien hat kein einheitliches, nationales Tierschutzgesetz, doch die Bundesstaaten – das Camp liegt in New South Wales – verbieten Tierquälerei und unnötiges Leid. Demnach ist es rechtswidrig, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen zuzufügen. RTL verwies auf Anfrage darauf, man lege "großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren" und gewährleiste deren Unversehrtheit. In der Vergangenheit kritisierte auch PETA die Sendung wiederholt im Umgang mit Lebewesen und forderte Änderungen.
Patrick ist Reality-TV-Zuschauern seit Bauer sucht Frau bekannt. Im Camp zeigt er sich rau und direkt, grenzt Tiere in "Nützlinge" und "Schädlinge" ein und beruft sich auf Gewohnheiten vom Land. Das sorgt bei einigen Mitcampern für Irritationen. Dass Patrick wenig Berührungsängste mit Tieren zeigt, beobachtete etwa Umut Tekin (28) an Tag vier und erklärte im Dschungeltelefon, Patrick gehe mit Käfern "ein bisschen grob" um.









