Tränen bei den Oscars: Streisands Tribute an Redford
Barbra Streisand (83) hat bei der Oscar-Verleihung mit einer emotionalen Hommage an ihren verstorbenen Filmpartner Robert Redford (†89) für einen der bewegendsten Momente des Abends gesorgt. Die Sängerin und Schauspielerin würdigte den im September 2025 verstorbenen Star und erinnerte dabei an sein Engagement für die Pressefreiheit und den Umweltschutz. "Ich vermisse ihn jetzt mehr denn je", sagte Barbra sichtlich bewegt vor dem versammelten Publikum im Saal. Trotz der traurigen Umstände ließ sie es sich nicht nehmen, auch eine humorvolle Note einzubringen und erzählte, wie Robert sie gerne aufgezogen und liebevoll "Babs" genannt habe.
Während Barbra auf der Bühne stand, hing das Publikum an ihren Lippen. Die Filmlegende sprach nicht nur über Roberts besonderes Engagement, sondern zeichnete auch das Bild eines Mannes, der für seine Überzeugungen einstand. Als die Musikerin die ersten Zeilen des gefühlvollen Liebeslieds "The Way We Were" aus ihrem gemeinsamen Film "So wie wir waren" von 1973 anstimmte, wurde es im Saal ganz leise. Die Kameras fingen gerührte Gesichter im Publikum ein, einige Stars wischten sich Tränen aus den Augen, bevor sich alle von ihren Sitzen erhoben, um den Auftritt mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations zu würdigen.
Barbra und Robert verband über Jahrzehnte hinweg eine besondere Freundschaft, die mit ihrer gemeinsamen Arbeit an "So wie wir waren" begann. Bereits kurz nach Roberts Tod hatte Barbra auf Instagram ihre Trauer zum Ausdruck gebracht und ihn in einem Post zu einem gemeinsamen Schwarzweißfoto aus dem Film als "charismatisch, intelligent, tiefgründig und immer interessant" beschrieben. Sie bezeichnete ihn damals als einen der besten Schauspieler, den Hollywood je hatte.










