Helen Flanagan hatte Angst vor der Entführung ihrer Kinder
Helen Flanagan (35) hat in einem exklusiven Gespräch mit Mirror offenbart, wie sie nach der Trennung von Scott Sinclair in eine tiefgreifende Krise geriet. Die Reality-TV-Bekanntheit schildert, dass sie in dieser Zeit unter massiven Angstzuständen und Wahnvorstellungen litt, sich beobachtet und gefilmt fühlte und sogar fürchtete, betäubt zu werden. Besonders quälte sie der Gedanke, ihre Kinder könnten ihr weggenommen werden. Die Situation spitzte sich zu, als sich auch die Kita einschaltete. Unterstützung erhielt Helen in dieser Phase von ihren Eltern sowie behandelnden Therapeutinnen, die ihr halfen, Tritt zu fassen und ihren Alltag wieder zu strukturieren.
Neben der emotionalen Belastung verschärften finanzielle Streitigkeiten mit Scott den Druck. "Er hat wirklich nicht fair gespielt", sagte Helen dem Magazin und sprach von Stress mit Anwältinnen und Anwälten. Unabhängig von der Trennung erlitt sie nach einer negativen Reaktion auf ein verschriebenes Medikament einen Zusammenbruch, wurde später mit Zwangsstörung, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und prämenstrueller dysphorischer Störung diagnostiziert. "Es war die schlimmste Zeit, in der ich je mit meiner mentalen Gesundheit zu kämpfen hatte. Ich glaube, das Medikament war sehr schlecht für mich, aber ich wurde ziemlich abhängig davon", erklärte sie weiter.
Abseits der Schlagzeilen spricht die Schauspielerin offen über das Spannungsfeld zwischen Job und Familie. Sie sagt, sie habe Aufträge angenommen, die sie zeitweise von den Kindern trennten, um finanziell über die Runden zu kommen – etwas, das ihr "viel Mum-Guilt" bereite. Helen betont, Frauen sollten nicht stillhalten, wenn es um ihre Realität als Mütter geht. Ihre Eltern spielen in ihrem Alltag eine wichtige Rolle, wohnen in der Nähe und halfen, Routinen für die Kinder aufrechtzuerhalten. Die dreifache Mutter versucht inzwischen, ihren Tag klar zu strukturieren, Therapie fortzuführen und familiäre Stützen zu nutzen, um Stabilität zurückzugewinnen und ihren Kindern auch in turbulenten Phasen Verlässlichkeit zu geben.







