Viele Freunde verstorben: Jane Fonda fühlt sich sehr einsam
Jane Fonda (88) hat in einer emotionalen Rede bei der GCAPP-EmPower-Party die Verluste des vergangenen Jahres offen angesprochen. Die Schauspiellegende reflektierte über den Tod von Gene Hackman (†95), Robert Redford (†89) und Diane Keaton (†79), die gleichzeitig beruflich wie privat enge Weggefährten waren. "Es war ein schwieriges Jahr", gestand Jane, wie OK Magazine berichtet, und sprach über ihren Schock und die tiefe Trauer über den Verlust dieser besonderen Menschen. Besonders nah ging ihr der Tod von Diane, mit der sie bis zuletzt zusammengearbeitet hatte. "Du wirst alt, und alle um dich herum sterben", fügte sie nachdenklich hinzu.
Freunde von Jane würden beobachten, wie tief die Trauer bei der Legende sitzt: Die verstorbenen Kolleginnen und Kollegen hätten nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Leben geprägt. Ein Vertrauter verriet OK!: "Sie hat ein außergewöhnliches Netzwerk, aber der Verlust von Gleichaltrigen, die ihre Geschichte kannten, hat eine echte Lücke hinterlassen." Nach der Todesmeldung von Robert veröffentlichte Jane ein bewegendes Statement und schrieb, sein Tod habe sie "hart getroffen" und sie könne "nicht aufhören zu weinen". Auch Diane gedachte sie mit einem emotionalen Post, in dem sie die Schauspielerin als "Funken von Leben und Licht" beschrieb und ihre Kreativität in allen Lebensbereichen hervorhob. Laut einer weiteren Quelle schmerzen Jane vor allem die ganz stillen Momente – die Telefonate, die nicht mehr stattfinden, und Gespräche, die abrupt geendet sind. Hinter der starken Fassade, die sie bei Events und Ehrungen zeigt, soll sich oft das Gefühl "super-einsamer" letzter Jahre verbergen.
Trotz der Einsamkeit macht Jane weiter. Die Schauspielerin vereint Aktivismus, Gala-Auftritte und späte Karrierehöhepunkte – mit Humor, Hartnäckigkeit und dem Bekenntnis, noch nicht fertig zu sein. Zugleich hat Jane in Gesprächen über das Älterwerden betont, dass sie ihr Leben ohne offene Rechnungen führen will. Diese Haltung speist sich aus Familienerfahrungen und dem Wunsch, Nähe zu bewahren – auch wenn im Alltag nun jene Stimmen fehlen, die sie jahrzehntelang begleiteten.






