

Brian May kehrt den USA den Rücken: Sicherheit geht vor
Brian May (78), legendärer Gitarrist der Band Queen, hat jetzt verkündet, dass er in naher Zukunft keine Auftritte mehr in den Vereinigten Staaten planen wird. Diese Entscheidung sei ihm nach eigenen Aussagen nicht leicht gefallen, wie er gegenüber der Daily Mail erklärte. "Amerika ist derzeit ein gefährlicher Ort, das muss man berücksichtigen", erklärte der Musiker. Brian zeigte sich enttäuscht über diese Entwicklung, da die USA für Queen stets eine zentrale Rolle gespielt haben. Die Band, zu der neben Brian auch Schlagzeuger Roger Taylor (76) gehört, war zuletzt 2023 gemeinsam mit Sänger Adam Lambert (44) auf US-Bühnen zu sehen.
"Es ist nicht mehr das, was es einmal war. Im Moment überlegt sich jeder zweimal, ob er dorthin gehen soll", erläutert Brian seine Entscheidung. Der 78-Jährige betonte jedoch, dass diese nicht zwingend endgültig sei: "Wir nehmen es, wie es kommt." Neben Sicherheitsbedenken hält Brian es für den richtigen Zeitpunkt, sich verstärkt anderen Lebensbereichen zu widmen, insbesondere seiner Familie. Laut Gala ließ er zudem durchblicken, dass es unveröffentlichte Musikprojekte geben könnte. Konkrete Pläne oder offizielle Ankündigungen stehen bislang jedoch aus.
Brian May blickt auf herausfordernde Jahre zurück, insbesondere seit er 2024 einen Schlaganfall erlitten hat. Dieses Erlebnis sei für den Musiker ein Weckruf gewesen, seine Lebensgewohnheiten bewusster zu gestalten. Regelmäßige Bewegung wie Radfahren und Schwimmen gehört seither zu seinem Alltag und hilft ihm, körperlich und geistig fit zu bleiben. In den Monaten nach dem Vorfall trat Brian mehrfach live auf, unter anderem gemeinsam mit Sänger Benson Boone (23) beim Coachella-Festival sowie bei Konzerten in London. Er betonte, dass ihm der Austausch mit dem Publikum und das Musizieren weiterhin große Freude bereiten – ein Auftritt in den USA bleibt jedoch vorerst aus.








