Prinzessin Charlottes Ersatzrolle könnte zu Problemen führen
Prinzessin Charlotte (10) steht nach Einschätzung von Royal-Experten vor einer "sehr schwierigen" Phase in ihrem Leben. Als zweitgeborenes Kind von Prinzessin Kate (44) und Prinz William (43) wächst sie zwar sichtbar an der Seite ihrer Eltern und von Prinz George (12) in der Öffentlichkeit auf, doch genau diese Konstellation könnte ihr später Probleme bereiten. Chris Ship, Royal-Experte und News-Editor bei ITV, spricht von einem klassischen "Ersatz"-Dilemma, das die junge Prinzessin noch einholen werde. Während George eines Tages König werden soll, müsse Charlotte akzeptieren, dass sich der Fokus der Monarchie fast vollständig auf ihren großen Bruder richtet und sie selbst ihre Rolle erst noch finden muss.
Gegenüber ITV News ordnet Chris die Lage ein: "Es ist eine sehr schwierige Position, in der sie ist." Er betont, Charlotte werde sich irgendwann damit "abfinden müssen", dass sie nicht im Zentrum der Thronfolge steht, wenn George später den Thron besteigt. Beobachter ziehen dabei deutliche Parallelen zur verstorbenen Prinzessin Margaret (†71), die im Schatten ihrer Schwester Queen Elizabeth II. (†96) stand, und zu Prinz Harry (41), der seine Erfahrungen im Buch "Spare" schilderte. In dem Bestseller beschrieb Harry sich selbst als "Schatten" von Prinz William und schrieb: "Ich war die Unterstützung, der Plan B."
Vor drei Wochen hatte Harry in einem Interview mit dem Telegraph offen eingeräumt, wie sehr ihm das Schicksal von Charlotte und Louis am Herzen liegt. "Mindestens eines der Kinder wird wie ich als Ersatz enden", warnte der Herzog von Sussex damals. Seinen Bruder William habe er deshalb direkt auf seine Sorgen angesprochen. Doch William habe ihm dabei "sehr deutlich" zu verstehen gegeben, dass seine Kinder nicht Harrys Verantwortung seien.







