Gil Ofarims Anwalt will live Details zum Prozess preisgeben
Im Dschungelcamp hüllt Gil Ofarim (43) sich zu seinem Skandal-Prozess in Schweigen. Er meidet das Thema, mit der Erklärung, aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung nicht darüber sprechen zu dürfen. Wer aber offenbar sprechen darf, ist sein Anwalt Dr. Alexander Stevens. Dieser kündigt jetzt bei Instagram an, gemeinsam mit dem Strafrichter Thorsten Schleif in einem Livestream Details aus dem Strafverfahren preiszugeben. "Im Fokus: Warum das Verfahren eingestellt wurde, welche Vorwürfe tatsächlich im Raum standen, was es mit der Entschuldigung auf sich hatte, wie Zeugenaussagen und Videoüberwachung juristisch bewertet wurden – und warum viele mediale Narrative mit der Aktenlage nicht übereinstimmen. Ein Blick hinter die Schlagzeilen", heißt es in dem Post. Los geht es heute auf Instagram um 18 Uhr.
Damit dürften viele der offenen Fragen, die sicher sowohl Fans als auch die Camper haben, geklärt werden. Die Community befürwortet die Transparenz. "Ich hoffe, es klärt sich alles, damit Gil endlich in Ruhe leben kann", betont ein User in den Kommentaren. Damit ist er nicht alleine – viele stellen sich hinter Gil und wünschen ihm Frieden. Im Camp wird der Musiker vor allem von Reality-Sternchen Ariel auf provokante Art konfrontiert. Einige User fordern auch hier Konsequenzen: "Bitte gehen Sie gegen die Beleidigungen von Ariel vor. Das ist Verleumdung und Rufmord. Gil tut mir wirklich nur noch leid." Kritische Stimmen finden sich aber auch unter den Kommentaren. Denn was einigen Usern fehlt, ist die Stimme der Gegenseite. "Ich hätte gerne das Gespräch mit dem Anwalt Baumgärtner. Man kann das ja immer aus zwei Seiten betrachten. Dann bin ich mal gespannt, dass der Anwalt des Hotelmitarbeiters seine Sichtweise erzählt."
Obwohl Gil aufgrund der Verschwiegenheit keine Details zum von der Öffentlichkeit als "Davidstern-Skandal" betitelten Vorfall preisgibt, kommt das Thema immer mal wieder zur Sprache. An Tag zwölf im Camp ordneten die Camper einander Tiere je nach Persönlichkeit zu. Stephen Dürr (51) gab Gil ein Chamäleon, mit der Begründung, er habe sein Auftreten von anfänglich konfliktvermeidend zum Gegenteil geändert – was er aber als positiv werte. Dennoch kenne Stephen das Leipziger Hotel, in dem der Skandal begann, und empfinde das Schweigen des 43-Jährigen als "sehr unbefriedigend". Gil nahm die Kritik an, betonte aber auch, dass die Problematik nichts mit der Stadt oder dem Bundesland Sachsen zu tun habe: "Wenn das so rübergekommen ist, möchte ich mich bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen, entschuldigen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht."









