Oliver Pochers Klage gegen Christian Düren wurde abgewiesen
Im juristischen Schlagabtausch zwischen Oliver Pocher (47) und Moderator Christian Düren (35) ist die Entscheidung nun gefallen – und sie dürfte besonders für den Comedian eine Enttäuschung sein. Das Landgericht Köln hat in dem Verfahren, in dem Oliver Christian wegen der Verbreitung eines brisanten Videos auf Unterlassung verklagt hatte, die Klage abgewiesen. Das bestätigt der 47-Jährige selbst auf Instagram. Dabei geht es um einen Clip, der einen heftigen Streit zwischen Oliver und seiner Ex-Frau Amira Aly (33) zeigen soll und in dem angeblich auch Handgreiflichkeiten zu sehen sind. Oliver hatte Christian vorgeworfen, mit genau diesem Video Druck auf ihn ausgeübt zu haben, sollte der Comedian weiterhin öffentlich über den Moderator sprechen.
Im Netz teilte Oliver zudem eine Presseerklärung seiner Anwältin. "Vor diesem Hintergrund hat das Landgericht Köln die Klage meines Mandanten mit dem am 04.02.2026 verkündeten Urteil zurückgewiesen. Ausweislich der Entscheidungsgründe erfolgte die Klageabweisung allein aufgrund der prozessualen Beweislastverteilung", heißt es unter anderem darin. Für Oliver scheint die abgewiesene Klage dennoch ein Erfolg zu sein. "Auch wenn das erstinstanzliche Verfahren zulasten meines Mandanten ausgegangen ist, hat es sich für meinen Mandanten schon gelohnt. Indem Herr Düren einräumen musste, dass seine WhatsApp-Nachricht ein Bluff gewesen sei, sollte jedermann bewusst geworden sein, dass den Aussagen von Herrn Düren kein Glauben geschenkt werden kann", lauten weitere Zeilen.
Christian hatte die Erpressungsvorwürfe stets entschieden zurückgewiesen und erklärt, er habe lediglich mit Amira über die Aufnahmen gesprochen und das Video anschließend gelöscht. Nach Angaben des Gerichts reichten die Schilderungen von Oliver wohl nicht aus, um seine Version überzeugend zu belegen. Schon nach dem zweiten Verhandlungstag Mitte Januar deutete sich an, dass es für den gebürtigen Hannoveraner schwierig werden würde: Die als Zeugen geladenen TV-Gesichter Annemarie Carpendale (48) und Produzent Pierre Uebelhack erklärten übereinstimmend, sie hätten zwar durch Christian von dem Video erfahren, die Aufnahmen selbst aber nie gesehen. Damit stand zwar im Raum, dass der Partner von Amira entgegen seiner bisherigen Darstellung doch mit weiteren Personen über den Clip gesprochen haben könnte – der konkrete Vorwurf, Oliver mit der Verbreitung des Materials erpressen zu wollen, ließ sich damit aber nicht nachweisen. Dem Familienvater bleibt nun ein Monat Zeit, um zu entscheiden, ob er in Revision geht und den Streit vor dem Oberlandesgericht Köln fortführt.
Nach der Aussage von Annemarie schoss Oliver im Netz scharf gegen seine einstige Partnerin und einige ihrer TV-Kollegen. Auf Instagram kommentierte der Comedian einen Artikel mit der Schlagzeile "Plötzlich sagt Annemarie Carpendale im Pocher-Prozess aus" und wetterte: "Ist toll, wie alle nicht reisefähig sind, wenn es darum geht, die Wahrheit zu sagen. Aber wenn du im selben Management und Arbeitskollege bist, dann möchte man zwar mitlästern, aber keine Verantwortung übernehmen!" Auch die Aussage der Moderatorin bezeichnete er als "mittelmäßig". Selbst vor den "taff"-Kollegen machte Oliver nicht Halt und warf Christian vor, bereits mehrere Male Ärger mit illegal aufgenommenen Videos gehabt zu haben.








