Marius Borg Høiby nimmt Mette-Marit vor Gericht in Schutz
Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) von Norwegen, muss sich derzeit am Osloer Gericht wegen verschiedener Delikte verantworten. Am zweiten Prozesstag überraschte er gleich zu Beginn seiner Aussage, indem er seine Mutter von kursierenden Pressegerüchten freisprach. Konkret ging es um den Moment, als bei einer früheren Hausdurchsuchung eine SIM-Karte von Marius nicht auffindbar gewesen sein soll. Einige norwegische Medien hatten die Kronprinzessin ins Visier genommen, die Karte versteckt zu haben. Marius stellte laut BILD nun klar: "Die Leute behaupten, dass Mama mein Handy genommen habe, aber das stimmt nicht – sie hat das Geschirr gespült."
Da Mette-Marit vor der durchgeführten Hausdurchsuchung und der Festnahme ihres Sohnes informiert worden war, entstand in norwegischen Medien der Verdacht, die Kronprinzessin könnte die Handykarte von Marius selbst verschwinden gelassen haben. Marius wies dies deutlich zurück und erklärte: "Daheim fand ich ein altes Handy, das ich lange nicht mehr benutzt hatte, und der Bildschirm war außerdem kaputt. Das habe ich dann abgegeben." Mit dieser Aussage versuchte der Angeklagte, den Fokus wieder auf die tatsächlichen Abläufe zu lenken und den Verdacht von seiner Mutter, der möglicherweise künftigen norwegischen Königin, zu nehmen.
Der junge Norweger, der aus Mette-Marits früherer Beziehung stammt, muss sich vor Gericht in 38 Anklagepunkten verantworten – darunter schwere Vorwürfe wie sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen. Vor Marius war die als "Skaugum-Frau" bekannte Zeugin in den Zeugenstand getreten und hatte von einem vollständigen Blackout im Dezember 2018 berichtet, in dessen Folge sie sexuell missbraucht worden sei. Zu Beginn seiner Vernehmung war Marius in Tränen ausgebrochen.







