Nach Kritik: Harry Styles überrascht mit Manchester-Termin
Harry Styles (32) kontert den Ticket-Ärger mit einer Überraschung: Der Sänger kündigt ein einmaliges Konzert in Manchester an – pünktlich zur Veröffentlichung seines neuen Albums. Am Freitag, dem 6. März, steht Harry in der Co-Op Arena auf der Bühne, dem Haus, an dessen Venue er als Co-Eigentümer beteiligt ist. Die Sensation: Karten sollen nur 20 Pfund (etwa 23 Euro) kosten. Die Ankündigung machte Harry auf Instagram: "Nur eine Nacht. Manchester. Co-op Live. 6. März. Ticketanfragen beginnen am Freitag. Weitere Details folgen." Der frühere One Direction-Star will den Release von "Kiss All The Time. Disco, Occasionally." feiern – und Fans eine Budget-Option geben, nachdem die Stimmung zuletzt gekippt war.
Auslöser der Unruhe waren zuletzt die heftigen Preise für die "Together, Together"-Residency, die sich über sieben Städte zieht – unter anderem London, Amsterdam und New York. Für London wurden Sitzplätze zwischen umgerechnet 50 und 540 Euro gelistet, Stehplätze zwischen 167 und 323 Euro, VIP-Pakete kosteten bis zu 840 Euro. Auch in den anderen Locations lagen die Toppreise teils deutlich höher als bei früheren Shows, was auf Social Media für Frust sorgte. Während der Vorverkäufe klagten Fans über lange Wartezeiten und "sky-high"-Summen, insbesondere im Vergleich zu seiner "Love On Tour", die 2023 endete. Dass Harry nun ein günstiges Release-Konzert aufsetzt, kommt nur gut eine Woche vor seinem Bühnen-Comeback bei den BRIT Awards – ebenfalls in der Co-Op Arena.
Harry, der sich seit seinen One-Direction-Tagen zur globalen Pop- und Stilikone entwickelt hat, pflegt eine enge Kommunikation mit seiner Community, oft in knappen Posts und klaren Signalen. Der Sänger ist dafür bekannt, besondere Momente – Albumdrops, Award-Auftritte, Club-Gigs – mit kleinen, fan-nahen Gesten zu verbinden. Gerade bei großen Tour-Produktionen prallen bei Stars seiner Größenordnung Kosten, Nachfrage und Fanerwartungen regelmäßig aufeinander. In der Vergangenheit hielten viele Anhänger ihm die Treue, selbst wenn es um komplexe Ticketmodelle ging. Umso lauter wurden diesmal die Stimmen, die sich faire Zugänge wünschen. Zumindest für ein paar Fans wird der Wunsch im März Realität.








