Nach schwerem Sturz: Senta Bergers Familie "musste zittern"

Nach schwerem Sturz: Senta Bergers Familie "musste zittern"

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min

Es waren harte Tage für Senta Berger (84): Die Schauspielerin war Mitte Januar bei Proben für eine Lesung in Hamburg schwer gestürzt und hatte sich dabei den Oberschenkel gebrochen. Nach einer mehrstündigen Operation lag die 84-Jährige zunächst mehrere Tage auf der Intensivstation, während Familie und Freunde bangten. Nun die Erleichterung: Rund zwei Wochen nach dem Unfall geht es Senta besser, sie konnte am Mittwoch das Hamburger Krankenhaus verlassen und wurde in eine Rehaklinik in ihrer Heimat München verlegt. Dort will sie sich nun mit Unterstützung der Ärzte und ihrer Liebsten zurück in den Alltag kämpfen – und hofft darauf, bald wieder gemeinsam mit ihrem Sohn Simon Verhoeven (53) ins Kino gehen zu können.

Wie hart die Zeit wirklich war, schildert Sohn Simon, der Regisseur von Sentas neuem Kinofilm "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". "Der Transport war hart, meine Mutter hatte große Schmerzen, aber sie wollte da partout keine Sonderbehandlung", sagte Simon zu Bild. Die Tage auf der Intensivstation seien "sehr hart" gewesen, die mehrstündige Operation in ihrem Alter ein großes Risiko. "Heute kann ich sagen: Ich habe sehr gezittert", so Simon weiter. Jetzt aber überwiegt die Hoffnung: Senta werde von der großen Wertschätzung getragen, auch wenn sie bei Premieren nicht dabei sein konnte. Und sie hat ein Ziel: "Ihr Wunsch ist, dass wir unseren Film schon bald gemeinsam im Kino sehen können."

Parallel feiert der Film einen starken Start: Bereits am fünften Tag kletterte die Tragikomödie an die Spitze der Kinocharts, 220.000 Menschen strömten in der ersten Woche in die Säle. Für Senta, die seit Jahrzehnten Publikumsliebling ist, sind solche Momente eng mit ihrer Familie verknüpft. Privat ist sie eng mit Simon verbunden, der immer wieder betont, wie sehr sie sich gegenseitig stärken. An großen Abenden sitzt die Schauspielerin gerne im kleinen Kreis zusammen, liest Texte vor, hört Musik und lässt sich von Erinnerungen tragen – Rituale, die auch jetzt in der Reha Kraft geben dürften. Schon vor wenigen Tagen hatte Simon berichtet, seine Mutter werde stabiler und könne bald in die Reha wechseln. Nun ist sie dort angekommen und arbeitet Schritt für Schritt an ihrer Genesung.

Senta Berger im Februar 2017
Getty Images
Senta Berger im Februar 2017
Senta Berger und ihr Sohn Simon Verhoeven, November 2023
Getty Images
Senta Berger und ihr Sohn Simon Verhoeven, November 2023
Michael Verhoeven und Senta Berger posieren mit ihrem Sohn Simon, November 2015
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Michael Verhoeven und Senta Berger posieren mit ihrem Sohn Simon, November 2015
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