Ali Larter enthüllt schmerzhafteste Szene in "Landman 2"
Ali Larter (49) lässt tief blicken: In "Landman" Staffel zwei ringt die Schauspielerin mit einer Szene, die ihr unter die Haut ging. In Episode neun bringt ihre Serienfigur Angela ihre Tochter Ainsley, gespielt von Michelle Randolph (28), zu einem Cheer-Camp an der TCU in Texas – die Vorstufe zum nahenden College-Start. Danach sitzt Angela allein im Auto vor dem Wohnheim und bricht in Tränen aus. "Episode 9 war eine wirklich schmerzhafte Folge für mich zu drehen", sagte Ali dem Magazin People. Der Moment sei einer der härtesten der gesamten Staffel gewesen. Die neuen Folgen laufen aktuell bei Paramount+, Staffel eins ist ebenfalls verfügbar.
Ali erklärte, warum sie diese Sequenz so herausforderte: Der Abschied der Tochter fühle sich für Angela wie ein echter Verlust an. "Angela fühlt sich, als hätte sie ohne ihre Tochter keinen Sinn", beschrieb die Schauspielerin den inneren Absturz ihrer Figur und orientierte sich dabei an realen Vorbildern. "Ich habe viele Freundinnen, die zu Hause ohne Kinder sind, und ich habe diese hässlichen Schluchzer gesehen", sagte sie People. Genau diese ungeschönten Tränen ließ Ali vor der Kamera zu, um das Publikum den Stich im Herzen spüren zu lassen. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: "Ich höre von so vielen Mamas, dass sie sich darin wiederfinden und es sie emotional macht", erzählte sie. Schwieriger, aber anders unangenehm, seien für Ali übrigens die Bikini-Szenen: "Ich glaube nicht, dass es eine Schauspielerin gibt, die sagt: 'Juhu! Eine Bikini-Szene!'", sagte sie. Sie müsse dann gegen eigene Unsicherheiten und Nervosität ankämpfen – es sei Teil der Geschichte, aber "definitiv" ihr ungeliebtester Drehmoment.
Für Ausgleich am Set sorgt Billy Bob Thornton (70), ihr Partner in der Serie. Mit Billy zu spielen, sei für Ali ein Ruhepol. "Mein Lieblingsmoment ist, wenn ich eine ehrliche, leise Begegnung zwischen Tommy und Angela habe", schwärmte sie gegenüber People. Das Finale von Staffel zwei liefere genau so einen stillen, wichtigen Schlusspunkt – eine Szene, die Ali als "bedeutend und schön" bezeichnete. Abseits der Kameras ist Ali zweifache Mutter und spricht offen über die Balance zwischen Job und Familienalltag. Dieses Spannungsfeld prägt auch ihre Arbeit: Die Emotionen von Abschied, Identität und dem Loslassen der Kinder kennt die Schauspielerin aus Gesprächen im Freundeskreis – und trägt sie, ungefiltert, in Angelas Welt.








