Vor Super Bowl: Bad Bunny auf 16 Millionen Dollar verklagt
Bad Bunny (31) steht jetzt nur wenige Wochen vor seinem großen Auftritt bei der Super Bowl Halftime Show erneut im juristischen Fokus: Die Studentin Tainaly Y. Serrano Rivera hat den Rapper und sein Label Rimas Entertainment auf 16 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Laut Entertainment Weekly wirft sie dem Musiker vor, ihre Stimme ohne ihre Zustimmung in gleich zwei Songs verwendet zu haben. Betroffen sind das 2018 erschienene Lied "Solo de Mi" sowie der neue Track "EoO" vom aktuellen Album "Debí Tirar Más Fotos". Die Sprachaufnahme soll zudem bei Konzerten eingespielt werden und in abgewandelter Form auf Merch-Artikeln Verwendung finden.
Laut der spanischsprachigen Klageschrift soll Tainaly die kurze, inzwischen bekannte Zeile "Mira, puñeta, no me quiten el perrero" im Jahr 2018 eingesprochen haben. Damals habe Bad Bunnys langjähriger Produzent Roberto J. Rosado, besser bekannt als La Paciencia, die Studentin um die Aufnahme gebeten. Tainaly behauptet, sie habe weder einen Vertrag unterschrieben noch eine schriftliche Genehmigung erteilt, dass ihre Stimme für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfe. Trotzdem sei der Ausschnitt später in den Songs gelandet, zu einem Markenzeichen bei Live-Shows geworden und werde inzwischen klar mit dem Musiker in Verbindung gebracht. Die Klägerin sieht dadurch ihre Persönlichkeits- und Werberechte verletzt.
Für Bad Bunny ist es nicht der erste Rechtsstreit: Bereits vor einigen Jahren hatte seine Ex-Freundin Carliz De La Cruz Hernández juristische Schritte eingeleitet, da sie sich die bekannte Phrase "Bad Bunny, baby" zuschreibt und diese 2015 für den Rapper eingesprochen haben will. Damals wurde sie von denselben Anwälten vertreten, die nun Tainaly unterstützen. Hinzu kommt eine weitere Klage aus Puerto Rico, bei der es um ein rosafarbenes Wohnhaus ging, das sowohl in einem Kurzfilm als auch in einer Bühnenshow des Musikers zu sehen war und dessen Besitzer sich durch die plötzlich einsetzende Fan-Pilgerwelle in seinem Alltag massiv gestört fühlte. Während der Musiker sich parallel auf seinen prestigeträchtigen Super-Bowl-Auftritt vorbereitet, muss er sich nun wohl auch mit den neuen Vorwürfen auseinandersetzen.








