Mette-Marits Skandal: Dieser Royal äußerte schon früh Kritik
Die norwegische Königsfamilie sieht sich derzeit mit einer Flut von Schlagzeilen konfrontiert, die ihre Mitglieder stark belasten. Seit dem 3. Februar steht Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52), vor Gericht, wo ihm unter anderem Vergewaltigung vorgeworfen wird. Parallel dazu sorgt ein anderer Skandal für Aufsehen: Mette-Marit gerät erneut durch ihre Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in die Schlagzeilen. In kürzlich veröffentlichten Dokumenten taucht ihr Name erneut auf, was die öffentliche Kritik an der Kronprinzessin weiter anheizt. Besonders schockierend: Ein Mitglied der norwegischen Königsfamilie äußerte in einem Interview drastische Worte gegen Mette-Marit – König Haralds (88) Schwester Prinzessin Ragnhild.
In der TV2-Dokumentation "Prinzessin im Exil" aus dem Jahr 2004 betonte die älteste Tochter von König Olav V.: "Ich hoffe, ich sterbe, bevor Kronprinzessin Mette-Marit Königin von Norwegen wird. Ich hoffe inständig, dass es nicht so weit kommt." Auch dem damaligen Ehemann von Prinzessin Märtha Louise (54), Ari Behn (†47), sprach sie eine positive Zukunft ab. Auf die Frage, ob Mette-Marit und Ari eine Gefahr für die Monarchie darstellten, antwortete sie unmissverständlich: "Ja, da bin ich mir sicher." Angesichts der aktuellen Skandale um Mette-Marit wirken Prinzessin Ragnhilds Worte heute stärker denn je. Ihr Wunsch ging letztlich in Erfüllung: Sie starb 2012 im Alter von 82 Jahren.
Im norwegischen Königshaus treffen damit familiäre Belastungen und öffentliche Kritik unmittelbar aufeinander. Die Auswirkungen der Skandale waren auch in den sozialen Medien deutlich zu spüren: Nach dem ersten Verhandlungstag rund um Marius entschied sich der norwegische Hof, die Kommentarfunktionen auf Instagram und Facebook zu schließen. Palastsprecherin Guri Varpe erklärte dazu per E-Mail an die Zeitung Dagbladet: "Es gibt viele Kommentare, die gegen unsere ethischen Richtlinien verstoßen, und deshalb halten wir es für richtig, die Kommentare auf Instagram und Facebook zu schließen." Fans des Palastes reagierten überrascht auf diesen Schritt und bezeichneten ihn unter anderem als "peinlich".






