Gil Ofarim beteuert: "Es gibt Verschwiegenheitsvereinbarung"
Nach dem Finale des Dschungelcamps stellte sich Gil Ofarim (43) in einer Pressekonferenz, bei der auch Promiflash anwesend war, den kritischen Fragen zu seinen umstrittenen Aussagen über eine angebliche Schweigevereinbarung – und blieb bei seiner Darstellung. Auf den Hinweis, dass es sich laut seinem und dem Anwalt des Hotelmitarbeiters um eine Unterlassungserklärung und nicht um eine Verschwiegenheitsvereinbarung handele, reagierte Gil mit den Worten: "Es gibt eine Verschwiegenheitserklärung. Sprich, es gibt eine auf Dokument festgehaltene Abmachung, dass über den Inhalt und alle weiteren Infos, warum das Verfahren eingestellt worden ist, darüber gibt es eine Verschwiegenheitserklärung, und ich darf nicht darüber sprechen."
Fünf Jahre nach dem Zwischenfall habe Gil intensiv daran gearbeitet, das Erlebte aufzuarbeiten, wie er schilderte. Gleichzeitig räumte er ein, dass Stresssituationen während der Show und der anhaltende Hunger es schwierig machten, immer klare und präzise Aussagen zu treffen. Auf die Frage, ob seine Äußerungen im Dschungel rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten, zeigte er Unsicherheit. "Ich muss mir erst mal einen Überblick verschaffen, was überhaupt gesagt wurde", erklärte er und bat um Verständnis für die komplexe Lage, in der er sich befinde. "Wir saßen da 17 Tage drin, mit sehr wenig Essen am Tag, wenig Wasser und enormen Aufgaben zu bewältigen, und man kann nicht immer zu 100 % Herr der Lage sein. Ich hoffe, ich habe nicht irgendeinen Fehler gemacht."
Im Hintergrund steht weiter die Frage um die genaue Art der Abmachung zwischen Gil und der Gegenseite. Sein Anwalt hatte zuletzt öffentlich erklärt, dass es keine klassische Schweigevereinbarung gebe, sondern eine Unterlassungserklärung, die dem Musiker verbiete, bestimmte Vorwürfe zum Leipzig-Fall in der Öffentlichkeit zu wiederholen. In Gils Aussagen nach dem Dschungelfinale schwang immer wieder der Gedanke mit, dass für alle Beteiligten irgendwann ein Neuanfang möglich sein solle: "Ich bitte um Verständnis, dass ich mir nichts Sehnlicheres wünsche, als dass irgendwann mal einfach auch ein Neuanfang beginnen kann für alle."






