Furkan Akkaya kämpft mit Schuldgefühlen nach Tod von Xavi

Furkan Akkaya kämpft mit Schuldgefühlen nach Tod von Xavi

- Florentine Naumann
Lesezeit: 2 min

Furkan Akkaya (25) hat seine Trauer öffentlich gemacht: Der Reality-TV-Star teilte am Dienstag auf Instagram bewegende Worte und erstmals unzensierte Fotos und Videos seines verstorbenen Sohnes Xavi. In einer langen Story schildert Furkan, wie er in einem dramatischen Moment versuchte, sein Baby zurückzuholen – vergeblich. "Papa hat versucht, dich zurückzuholen, aber dein kleines Herz hatte schon aufgehört zu schlagen", schrieb er. Der Beitrag entstand zu Hause und richtet sich an seine Community, aber vor allem an Xavi selbst. Der junge Vater beschreibt, dass er jeden Abend an seinem Bett saß und auf das erste "Papa" gewartet hat. Nun wolle er jeden Tag für seinen Sohn beten.

In mehreren Sequenzen zeigt der 25-Jährige intime Erinnerungen: Hand-in-Hand-Aufnahmen, kurze Clips mit leisen Lauten, Schlafbilder – Einblicke, die er zuvor nur zensiert veröffentlicht hatte. Neben den Fotos stehen Sätze voller Schuld und Hilflosigkeit. "Ich hoffe, du bist Papa nicht böse", heißt es weiter in seinem Text, gefolgt von der Entschuldigung, "dass er nicht rechtzeitig kam". Der Influencer hofft, Xavi habe "keine Schmerzen" gehabt. Die Story endet mit einem stillen Abschied: "Ruhe in Frieden, mein Schatz." Zugleich macht Furkan deutlich, dass seine Liebe zu Xavi bleibt und er dessen Andenken im Alltag bewahren will – in Gebeten, Gedanken und kleinen Ritualen.

Nach dem tragischen Verlust stand das Paar auch im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Anteilnahme in den sozialen Medien war riesig, doch es gab auch kritische Stimmen. Einige fragten offen, warum Furkan und Lisa Marie solch intime und schmerzhafte Momente so schnell öffentlich teilten. Der Influencer erklärte dazu auf Instagram: "Wir befinden uns immer noch im absoluten Schockzustand. Wir stehen nun mal in der Öffentlichkeit und wollten, dass es alle gleichzeitig erfahren." Für die beiden sei das Teilen der Nachricht kein kalkulierter Schritt gewesen, sondern ein Akt des Selbstschutzes. "Der Schmerz, die Geschichte wiederholt zu erzählen, zerreißt uns jedes Mal aufs Neue", schrieb er.

Furkan Akkaya und Lisa Akkaya an Weihnachten 2024
Instagram / akkaakkaya
Furkan Akkaya und Lisa Akkaya an Weihnachten 2024
Furkan Akkaya und sein Sohn Xavi
Instagram / lisa.straube
Furkan Akkaya und sein Sohn Xavi
Lisa Marie Akkayas Sohn Emilio mit seinem Bruder Xavi, September 2025
Atalency
Lisa Marie Akkayas Sohn Emilio mit seinem Bruder Xavi, September 2025