So reagierte James Van Der Beeks Umfeld auf Krebsdiagnose
Traurige Nachrichten aus Hollywood: Schauspieler James Van Der Beek (†48) ist gestorben. Noch vor seinem Tod am Mittwoch, dem 11. Februar, sprach James offen darüber, wie er seiner Frau Kimberly und den sechs gemeinsamen Kindern von seiner Diagnose Darmkrebs im dritten Stadium erzählte. In Gesprächen mit dem Magazin People und in der TV-Show "Today" schilderte der "Dawson’s Creek"-Star, wie er zwischen seinem Wunsch, alle zu beschützen, und der Notwendigkeit, ehrlich zu sein, hin- und hergerissen war. Besonders bewegend: Wie seine Kinder auf die Nachricht reagierten und wie liebevoll sie versuchten, ihren Vater in dieser schweren Zeit zu unterstützen.
Gegenüber People erklärte James, dass er sich lange als eine Art "Superman" gesehen habe, der alles allein regeln will. "Ich mag mich um alle kümmern. Ich bin ein Versorger", sagte er dem Magazin und schilderte, wie schwer es ihm fiel, die Familie in seine Krankheit einzuweihen. Eigentlich habe er seine Kinder vor seinem Schmerz schützen wollen, dann aber gemerkt, dass ihre eigene Stärke ein wichtiger Teil der gemeinsamen Bewältigung ist. "Sie haben Angst. Das ist normal. Aber sie waren so unterstützend, liebevoll und zärtlich", erzählte der Schauspieler. In der "Today"-Show beschrieb James später, wie er mit absoluter Ehrlichkeit, aber abgestimmt auf das Alter der Kinder, mit ihnen sprach. Die Kinder reagierten nicht nur mit Fragen, sondern auch mit Gesten der Fürsorge, berichtete er. Zugleich nutzte er die öffentliche Aufmerksamkeit, um eindringlich zur Vorsorgeuntersuchung aufzurufen: Er wolle anderen diese harte Reise ersparen. Nach der Nachricht von seinem Tod verabschiedeten sich nun Freunde und Kolleginnen in sozialen Medien mit emotionalen Botschaften und würdigten James als warmherzigen Kollegen und Familienmenschen.
Privat stand für James und Kimberly immer die große Patchwork-Familie im Mittelpunkt, zu der die Töchter Olivia, Annabel, Emilia und Gwen sowie die Söhne Joshua und Jeremiah gehören. In Interviews hatte der Schauspieler immer wieder betont, wie sehr ihn das turbulente Familienleben erdet und wie wichtig ihm gemeinsame Rituale im Alltag sind, vom Frühstückstisch bis zu kleinen Auszeiten im Garten. Die Kinder beschrieben ihn in früheren Gesprächen als Papa, der gern Quatsch macht, aber auch ruhig zuhören kann, wenn jemand Sorgen hat. Freunde betonten nun in ihren Abschiedsworten, wie stark James Loyalität im Freundeskreis lebte und wie er trotz eigener Probleme anderen gern eine Schulter anbot.






