Gil Ofarim wäre bereit, sich mit Hotelmitarbeiter zu treffen
Der frisch gekrönte Dschungelkönig und Musiker Gil Ofarim (43) hat sich in einem Interview mit "RTL-Exclusiv"-Moderatorin Rebecca Mir (34) offen zur Debatte um seine Anschuldigung gegen einen Hotelmitarbeiter im Jahr 2021 geäußert. Damals hatte Gil behauptet, er sei antisemitisch diskriminiert worden, eine Aussage, die später nicht bestätigt werden konnte und für Schlagzeilen sorgte. Die rechtlichen Verfahren gegen ihn wurden inzwischen durch Zahlungen an gemeinnützige Organisationen und den betroffenen Mitarbeiter beigelegt. Auf die Frage, ob er ein Treffen mit dem Hotelangestellten in Betracht ziehen würde, antwortete Gil: "Wenn er das wollen würde, würde ich das machen. Kein Problem."
In dem Interview räumt der Musiker ein, die Art und Weise, wie er damals sein Video veröffentlicht hat, sei sein größter Fehler gewesen. Das Strafverfahren gegen ihn war im November 2023 vom Landgericht Leipzig gegen Auflagen eingestellt worden, darunter 10.000 Euro für gemeinnützige Vereine. Zivilrechtlich wurde außerdem ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro an den Hotelmitarbeiter vereinbart. Als Rebecca den Sänger mit einem Bericht der Zeit konfrontiert, wonach der Hotelmanager noch auf sein Geld wartet, reagiert Gil knapp: "Dann weißt du ja, wo die Kohle hingeht." Gemeint ist seine Dschungel-Gewinnsumme von 100.000 Euro, über deren Verwendung er eigenen Angaben nach bisher "keine Ahnung" hatte.
Trotz all der Schlagzeilen macht Gil im Interview deutlich, dass er sich selbst nicht als Opfer sieht und das Thema öffentlich nicht weiter ausbreiten möchte. "Ich spreche aber auch einfach nicht mehr darüber", erklärt der zweifache Vater. Stattdessen betont der Sänger, dass er beruflich bei null anfängt: Er habe derzeit weder ein neues Album in der Hinterhand, noch seien Konzerte geplant. Gil richtet den Blick nun auf einen kompletten Neustart. Wie dieser genau aussehen soll, lässt er offen – klar ist für ihn aber, dass ein persönliches Gespräch mit dem Hotelmitarbeiter für ihn durchaus vorstellbar wäre, sofern dieser sich darauf einlassen möchte.






