So steht Gil Ofarim zu den neuen Aussagen von Markus W.
Am frühen Mittwochmorgen ist Gil Ofarim (43) als frisch gekrönter Dschungelkönig in Frankfurt gelandet – direkt aus Australien, begleitet von seinen Mitcampern und sofort von RTL ans Mikrofon gebeten. Thema Nummer eins: das viel beachtete Interview von Markus W., jenem Leipziger Hotelmitarbeiter, dem Gil 2021 in einem Video antisemitische Diskriminierung vorgeworfen hatte. Während Markus W. in DIE ZEIT erklärte, Gils jüngste TV-Aussagen ließen ihn "fassungslos" zurück, wich der Sänger am Flughafen der Nachfrage aus. "Ich enthalte mich und sage nichts mehr", sagte Gil knapp. Er wünsche sich, dass "sowohl er als auch ich als auch wir alle in Ruhe gelassen werden". Statt Details zu liefern, sprach der 43-Jährige lieber über seine Krone – und darüber, was jetzt für ihn zählen soll.
Der Hintergrund: Nach dem damaligen Vorfall hatte Markus W. Gil wegen Verleumdung angezeigt, zwei Jahre später zog der Musiker seine Behauptung vor Gericht zurück und entschuldigte sich für die Lüge. Im Dschungelcamp irritierte Gil jedoch erneut, als er im TV andeutete, mit den Hotelaufnahmen könne "etwas nicht gestimmt" haben. Genau das brachte Markus W. nun vor laufender Öffentlichkeit auf, in seinem ersten ausführlichen Gespräch mit DIE ZEIT. "Das wirkt für mich sehr befremdlich, es ärgert mich massiv und ich frage mich auch: Ist es denn nie vorbei?", sagte er dem Blatt. Am Airport Frankfurt blieb Gil bei seiner Linie, er werde zu dem Komplex nichts mehr sagen.
Der Sänger hatte in den vergangenen Jahren nicht nur mit seiner Musik, sondern auch durch persönliche Schlagzeilen Aufmerksamkeit erlangt. Die Ereignisse rund um seine Vorwürfe gegen Markus W. sorgten 2021 für erhebliche mediale Aufmerksamkeit, führten jedoch auch zu rechtlichen Konsequenzen, als sich die Anschuldigungen vor Gericht als unwahr herausstellten. Während er nun den Sieg beim Dschungelcamp für sich verbucht, bleibt offen, wie er diese neue Bekanntheit nutzen wird. Privat ist Gil Ofarim Vater von zwei Kindern, die er als seine oberste Priorität sieht. In Interviews betonte er mehrfach, wie wichtig ihm seine Familie sei, auch in herausfordernden Zeiten.









