Andrew ließ ein Mädchen mit Epsteins "Lolita"-Jet einfliegen
Andrew Mountbatten Windsor (65) gerät erneut massiv unter Druck: Dem früheren Duke of York wird vorgeworfen, eine junge Frau mit dem Privatjet von Jeffrey Epstein (†66) nach Großbritannien eingeflogen und sie anschließend unter dem Decknamen "Mrs. Windsor" in den Buckingham-Palast gebracht zu haben. Laut den jetzt veröffentlichten Epstein-Files soll der sogenannte "Lolita Express" rund 90 Mal in Großbritannien gelandet sein, mehrfach auch nach Epsteins Verurteilung 2008. In London fordern Politikerinnen und Aktivisten die Polizei laut Daily Mail dazu auf, eine umfassende Menschenhandels-Ermittlung gegen den Royal auf den Weg zu bringen – und nicht länger nur auf mögliche Amtsvergehen zu blicken.
Besonders brisant: Ehemalige Mitarbeiter schildern laut The Sun, dass Andrew über Jahre hinweg immer wieder Frauen per Telefonanweisung in den Palast habe bringen lassen. "Er würde im Dienstbüro anrufen und immer dasselbe sagen: 'Mrs. Windsor wird in Kürze eintreffen – bitte lassen Sie sie hinein und bringen Sie sie zu mir hoch'", zitiert das Blatt einen Insider. Häufig seien dafür versteckte Zugänge genutzt worden, ohne nennenswerte Sicherheitskontrollen. Parallel dazu sorgen neue Fotos aus Epsteins New Yorker Anwesen für Schlagzeilen: Sie zeigen Andrew über einer am Boden liegenden Frau, die ein US-Abgeordneter im Justizausschuss als mutmaßliches Opfer von Menschenhandel bezeichnete. Ex-Premier Gordon Brown spricht im "New Statesman" von "bei weitem dem größten Skandal von allen" und fordert die Metropolitan Police auf, ihre bisherige Zurückhaltung zu beenden.
Während der Palast erklärt, man stehe den Behörden "jederzeit zur Verfügung" und der König habe seine "tiefe Sorge" über die Vorwürfe geäußert, bleibt Andrew bei seinem kategorischen Dementi. Mitten in diesen Enthüllungen richtete sich der Blick der Öffentlichkeit in Washington auch auf Sky Roberts, den Bruder von Virginia Giuffre (†41). Zusammen mit seiner Frau Amanda setzte er ein deutliches Zeichen im US-Kapitol: Während Abgeordnete "Virginias Gesetz" vorstellten, rief Sky vor laufenden Kameras dazu auf, Andrew solle endlich vor dem Kongress aussagen. "Virginia wollte Licht bringen", erklärte er laut Daily Mail auf der Pressekonferenz. Das neue Gesetzesvorhaben zielt darauf ab, Überlebenden sexueller Gewalt unbegrenzte Zeit für Zivilklagen zu geben – eine Forderung, die deutlicher kaum sein könnte.









