Ghislaine Maxwells Bruder Ian verteidigt Ex-Prinz Andrew
Ghislaine Maxwells (64) Bruder Ian springt Ex-Prinz Andrew (66) jetzt öffentlich zur Seite. In einem neuen Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph am Donnerstag verteidigt Ian Maxwell den früheren Royal, der am selben Tag wegen mutmaßlichem Amtsmissbrauchs festgenommen wurde. Der 66-Jährige soll in seiner Zeit als Sondergesandter für internationalen Handel vertrauliche Regierungsberichte an Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben haben. Mit Blick auf die enge Verbindung seiner Schwester zu dem verstorbenen Finanzier sorgt die Verteidigungsaktion von Ian für besonderes Aufsehen. Während Andrew seit Längerem von der Königsfamilie auf Abstand gehalten wird, stellt sich ausgerechnet der Bruder der inhaftierten Unternehmerin nun demonstrativ hinter ihn.
Im Interview findet Ian deutliche Worte, will aber trotzdem zwischen moralischem Fehlverhalten und Straftaten unterscheiden. "Schau, er ist ein alleinstehender Mann, und was er mit verschiedenen Frauen getan hat oder nicht, war schäbig, demütigend für ihn und peinlich für die Royals", erklärt er. Gleichzeitig betont der Bruder von Ghislaine aber, dass Andrew nicht wegen sexueller Vergehen festgenommen worden sei. Die aktuellen Vorwürfe richten sich ausschließlich auf mutmaßlichen Amtsmissbrauch in seiner früheren Rolle als Sondergesandter für internationalen Handel. Laut Ian stehe der Ex-Prinz damit sogar schlechter da als seine Schwester: Während die Maxwell-Familie geschlossen hinter Ghislaine stehe, habe die Königsfamilie Andrew seiner Ansicht nach fallenlassen – auch Bruder König Charles III. (77) und der Rest der Royals hätten sich über die Jahre immer weiter von ihm distanziert.
Ian nutzt das Interview auch, um erneut seine Schwester zu verteidigen. Ghislaine sitzt derzeit eine 20-jährige Haftstrafe ab, nachdem sie 2021 wegen Sexhandels verurteilt worden war. Ihr Bruder hält sie trotzdem für unschuldig und sagt, sie stehe "auf der richtigen Seite der Geschichte". Gegenüber The Telegraph beklagt er, Frauenrechtsorganisationen hätten sich nicht ausreichend für sie eingesetzt, obwohl sie seiner Ansicht nach "von dem System abgrundtief schlecht behandelt" worden sei. Während Ghislaine ihre Strafe in einem US-Gefängnis absitzt, kämpft ihre Familie öffentlich um ihr Ansehen – und offenbar auch um das von Andrew, der nach seinem Rückzug aus dem Königshaus ein Leben weitgehend abseits der royalen Bühne führt.









