Richter verweigert Shia LaBeouf Reise zur Taufe seines Papas
Shia LaBeouf (39) hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Ein Richter in Louisiana hat dem Schauspieler die Erlaubnis verweigert, das Land zu verlassen, um an der Taufe seines Vaters teilzunehmen. Wie unter anderem TMZ berichtet, hatte Shia Anfang dieser Woche Dokumente eingereicht und beantragt, vom 1. bis zum 8. März aus religiösen Gründen nach Rom in Italien reisen zu dürfen. Sein Vater Jeffrey soll dort getauft werden. Seine Anwälte argumentierten, dass für die betreffenden Daten keine Gerichtstermine angesetzt seien und dass er bereit sei, dem Gericht auf Anfrage die Adresse seines Aufenthalts zu nennen. Am Donnerstag lehnte der Richter den Antrag jedoch ab.
Der Grund für die gerichtliche Ablehnung liegt in Shias aktueller Rechtslage. Der Schauspieler war Anfang Februar nach einer Schlägerei auf einer Straße in New Orleans festgenommen worden und muss sich nun wegen zweier Fälle einfacher Körperverletzung verantworten. Bei der Anhörung am Donnerstag nahm der Richter besonderen Anstoß an den angeblichen homophoben Beschimpfungen, die Shia während der Festnahme geäußert haben soll. Deshalb ordnete er wöchentliche Drogentests für den Star an. Nach Ende der Verhandlung wurde Shia dabei gefilmt, wie er vom Gerichtsgebäude wegrannte.
Die Prügelei hatte sich in den frühen Morgenstunden des 17. Februar vor einer Bar in Louisiana abgespielt. Laut Polizeibericht soll Shia die homophobe Beleidigung sowohl während der Auseinandersetzung als auch noch während der polizeilichen Maßnahmen mehrfach verwendet haben. Zusätzlich tauchte Anfang des Monats ein Video auf, in dem Shia über Religion und Sexualität spricht. Religion scheint derzeit also sowohl für den Schauspieler als auch für seinen Vater Jeffrey eine große Rolle zu spielen. Doch seine geplante Reise nach Rom muss nun erst einmal warten.








