So wenig Geld soll Bad Bunny für Super Bowl bekommen haben
Bad Bunny (31) hat beim Super Bowl LX in Santa Clara für ein echtes Musik-Feuerwerk gesorgt. Der puerto-ricanische Rapper trat auf der größten Bühne der Welt auf und präsentierte seine Musik und Kultur einem riesigen Publikum. Doch trotz der immensen Aufmerksamkeit und seiner Position als einer der bestbezahlten Musiker des Jahres 2025 mit Einnahmen von 56 Millionen Euro fiel sein Honorar für die spektakuläre Show überraschend bescheiden aus. Laut Tarifvertrag erhalten Super Bowl-Künstler lediglich rund 850 Euro pro Tag, wie das Magazin OK! berichtet. Die NFL zahlt den Künstlern kein üppiges Gehalt, sondern übernimmt in erster Linie die Kosten für die aufwendige Produktion, die zwischen zehn und 17 Millionen Euro liegen können.
Für den Musiker ging es bei dem Auftritt ohnehin nicht ums Geld, sondern um die Chance, seine Kultur einem breiten Publikum zu präsentieren. "Ich werde den Moment genießen und annehmen. Ich werde zeigen, was wir haben, unsere Musik, unsere Kultur. Ich gehe einfach auf die Bühne, um Spaß zu haben und zu genießen", erklärte Bad Bunny bereits im September 2025 gegenüber Apple Music. Der wahre Wert eines Super Bowl-Auftritts zeigt sich oft erst in den Tagen und Wochen danach: Kendrick Lamar (38) verzeichnete nach seiner Performance im vergangenen Jahr einen Anstieg seiner US-Streams um 91 Prozent, während Usher (47) sogar eine Steigerung von 211 Prozent erlebte.
Bad Bunny hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Karriere hingelegt und sich als einer der erfolgreichsten Latino-Künstler etabliert. Sein neuestes Album "Debí Tirar Más Fotos" schrieb Geschichte, indem es als erstes Latin-Album bei den Grammys mit dem Award für "Album des Jahres" ausgezeichnet wurde. Neben seiner Musikkarriere hat er sich auch in anderen Bereichen einen Namen gemacht, trat in großen Filmen auf und war sogar als WWE-Wrestler aktiv.










