Der Graf verrät: Ohne Stottern wäre er kein Musiker geworden
Der Graf kehrt mit seiner Band Unheilig auf die Bühne zurück und feiert damit ein großes Comeback. Im Interview mit Bunte blickt er zurück – vor seine Zeit als Künstler. Als Kind litt er unter starkem Stottern und galt in der Schule "als dumm". Er erzählt: "Dagegen musste ich mich ständig wehren, das ist manchmal heute noch so." Doch genau diese Herausforderung habe seinen Lebensweg maßgeblich geprägt. "Wenn ich nicht gestottert hätte, wäre ich wahrscheinlich nie Musiker geworden", betont Der Graf offen im Interview. Was zunächst als Hindernis erschien, wurde letztlich zum Ausgangspunkt seiner erfolgreichen Karriere.
Der Sänger verrät darüber hinaus, was ihn zu der Comeback-Entscheidung bewogen hat: Nach einer kardiologischen Untersuchung im vergangenen Jahr musste er wegen extrem hohen Blutdrucks in die Notaufnahme gebracht werden. "In dem Moment dachte ich über alles nach und fragte mich, was das für mein Leben bedeuten würde", erzählt der Musiker. Dieses einschneidende Erlebnis habe ihn nicht nur zurück zur Musik gebracht, sondern sein gesamtes Leben verändert.
Aus schwierigen Situationen kann etwas Gutes entstehen. Der Schockmoment in der Notaufnahme hatte weitreichende Konsequenzen für den Alltag des Sängers – gute wie schlechte. "Ich nehme heute Medikamente und habe meine Lebensweise geändert", berichtet er gegenüber dem Magazin. Der Graf zeigt sich optimistisch: "Das Gute ist, dass das Negative zu etwas Positivem geführt hat." Mit mehr Achtsamkeit und weniger Stress geht er inzwischen durchs Leben und hat gelernt, besser auf seinen Körper zu hören.









