Im Festnahme-Drama: Britney Spears gewinnt Stalker-Prozess
Mitten im Festnahme-Drama aufgrund des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer hat Britney Spears (44) vor Gericht einen wichtigen Erfolg erzielt. Ein Richter verhängte ein dauerhaftes Kontaktverbot gegen einen 51-jährigen Mann namens Donald aus Louisiana, der auf ihrem Anwesen in Los Angeles aufgetaucht war. Nach Angaben von Britneys Sicherheitsteam hatte der Mann die Musikerin zudem mit verstörenden Social-Media-Posts ins Visier genommen. Das Gericht ordnete an, dass Donald bis 2030 einen Abstand von mindestens 100 Yards (etwa 91 Meter) zu Britney einhalten muss.
Laut den Gerichtsdokumenten, die TMZ vorliegen, belästigt Donald die Sängerin bereits seit 2013 im Internet und wurde 2015 wegen Hausfriedensbruchs an ihrem Haus festgenommen. Bei dem jüngsten Vorfall entdeckte Britneys Sicherheitspersonal den Mann auf ihrem Grundstück und alarmierte die Polizei. Die Beamten fanden ihn zitternd und Zigaretten rauchend vor Ort und nahmen ihn fest. Während der Festnahme zeigte er laut den Dokumenten ein "seltsames Verhalten" und machte "mehrere unverständliche Kommentare". Britneys Team erklärte, dass die Sängerin keine Ahnung habe, wer Donald sei, und keine Beziehung zu ihm habe. Die Posts des Mannes seien "größtenteils zusammenhanglos" gewesen, einige könnten jedoch als Drohung interpretiert werden. Besonders besorgniserregend sei, dass er die Worte "bullet hole heart" (sinngemäß: Herz mit Einschussloch) in den sozialen Medien gepostet habe.
Parallel zu der Entscheidung rund um das Kontaktverbot sorgt Britneys eigenes Verhalten im Straßenverkehr für Schlagzeilen. Die Sängerin war in Ventura County von der Highway-Polizei nach einer Verfolgungsjagd gestoppt und wegen des Verdachts auf Fahren unter Alkoholeinfluss festgenommen worden. In einer Erklärung stellt ihr Umfeld klar: "Das war ein unglücklicher Vorfall, der vollkommen unentschuldbar ist." Britney werde nun die notwendigen Schritte gehen und mit den Behörden kooperieren. Ihre Angehörigen wollen sie demnach in dieser Phase eng begleiten und einen Plan ausarbeiten, damit die zweifache Mutter Unterstützung im Alltag bekommt und sich auf ihre Gesundheit konzentrieren kann.






