Luxusreisen & Skandale: Ex-Prinz Andrew unter massivem Druck
Andrew Mountbatten Windsor (66) steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit – dieses Mal wegen seiner luxuriösen Lebensweise während seiner Zeit als britischer Handelsbeauftragter zwischen 2001 und 2011. Wie nun bekannt wurde, unternahm der 66-Jährige in diesem Zeitraum 76 Auslandsreisen, die durchschnittlich jeweils rund 58.359 Euro aus Steuermitteln kosteten – ohne die Kosten für seinen Sicherheitsdienst. Berichte von The Sun sprechen von insgesamt bis zu 4.577.182 Euro, die für Flüge und Hotels ausgegeben wurden. Kanzlerin Rachel Reeves fordert nun die Rückzahlung möglicherweise zweckentfremdeter Steuergelder, während Parlamentsabgeordnete Dokumente zu Andrews Tätigkeit als Handelsbeauftragter einsehen wollen. Der Ex-Prinz wurde zudem unter dem Verdacht des Amtsmissbrauchs festgenommen, später wieder freigelassen – die Ermittlungen dauern an.
Ehemalige Diplomaten berichten von zahlreichen peinlichen Vorfällen während Andrews Auslandsreisen. Der Royal, der intern als "His Buffoon Highness" – also "Seine Tölpelhafte Hoheit" – verspottet wurde, soll sich bei offiziellen Anlässen häufig unpassend verhalten haben. Ein besonders kurioses Detail: Andrew soll auf Reisen stets von einem Diener begleitet worden sein, der ein zwei Meter langes Bügelbrett mit sich trug – angeblich, weil nur dieser wisse, wie man die Hosen des Royals richtig bügelt. Zudem soll Andrew 2010 während einer Dienstreise nach China mit Schauspielerin und Model Miya Muqi zu Abend gegessen haben. Ein ehemaliger Beamter berichtete zudem gegenüber der BBC, dass Ausgaben für Massagen auf Kosten der Steuerzahler genehmigt wurden, obwohl er dies zunächst abgelehnt hatte.
Andrew hatte die Rolle als Handelsbeauftragter nach seiner Scheidung von Sarah Ferguson (66) übernommen, verlor den Posten jedoch 2011. In den kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten wird der 66-Jährige immer wieder erwähnt – einige Dokumente beziehen sich auf seine Zeit als Handelsbeauftragter. Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) soll Andrew einst als "King of Kink" bezeichnet und behauptet haben, beide seien "serielle Sexsüchtige". Royalexpertin Ingrid Seward erklärte gegenüber The Sun, dass selbst Andrews verstorbener Vater Prinz Philip (†99) seinen Sohn wiederholt vor "zwielichtigen Milliardären" gewarnt habe, die nach einem "Haustier-Royal" suchen würden, um ihren eigenen Status zu erhöhen. Der ehemalige Premierminister Gordon Brown gehört zu jenen, die eine vollständige Untersuchung von Andrews Zeit als Handelsbeauftragter fordern.











