Ex-Prinz Andrew soll Pass abgeben wegen Fluchtbefürchtungen
Andrew Mountbatten-Windsor (66) gerät erneut massiv unter Druck, wie nun OK! Magazine berichtet. Nach seiner Festnahme im Februar wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch wird nun gefordert, dass der jüngere Bruder von König Charles III. (77) seinen Reisepass abgeben soll. Hintergrund sind wachsende Befürchtungen, er könnte ins Ausland fliehen, während die polizeilichen Ermittlungen gegen ihn weiterlaufen. Andrew wurde nach seiner Verhaftung wieder auf freien Fuß gesetzt, die Untersuchungen dauern jedoch an. Sie stehen im Zusammenhang mit seiner früheren Rolle als britischer Handelsbeauftragter und seiner Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66). Andrew hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. In den vergangenen Monaten wurde ihm von seinem Bruder, König Charles, bereits seine royalen Titel entzogen und er musste die Royal Lodge räumen.
Besonders die Vereinigten Arabischen Emirate werden als mögliches Fluchtziel genannt, da Andrew dort langjährige Verbindungen zu Präsident Mohamed bin Zayed Al Nahyan pflegen soll. Eine Palastquelle erklärte gegenüber dem Newsportal: "Es gibt hinter den Kulissen ein wachsendes Unbehagen über die Möglichkeit, dass Andrew versuchen könnte, sich im Ausland niederzulassen, wenn die Ermittlungen voranschreiten." Auch Bahrain und sogar China werden als theoretische Optionen diskutiert. Andrew habe über Jahre hinweg kommerzielle Beziehungen nach China aufgebaut und sich in diplomatischen Kreisen mit hochrangigen chinesischen Persönlichkeiten bewegt, so ein royaler Insider. Allerdings betonte die Quelle, dass es sich dabei um reine Spekulation handle.
In den vergangenen Tagen sorgten neue Berichte über die kostspieligen Auslandsreisen des Royal für zusätzliches Aufsehen. Zwischen 2001 und 2011 soll Andrew laut The Sun insgesamt 76 Dienstreisen unternommen haben, die im Schnitt mehr als 58.000 Euro pro Trip aus Steuermitteln verschlangen. Die Gesamtsumme allein für Flüge und Hotels wurde auf knapp 4,6 Millionen Euro beziffert. Besonders pikant: In den offiziellen Abrechnungen tauchten laut einem ehemaligen Beamten sogar Ausgaben für Massagen auf, die angeblich zu Lasten der Steuerzahler gingen. Berichtet wurde auch, dass Andrew stets einen Bediensteten dabei hatte, der eigens ein zwei Meter langes Bügelbrett transportierte. "Nur der wusste angeblich, wie die Hosen richtig gebügelt werden", so ein Insider laut BBC.







