Stehaufmännchen-Zeit vorbei? Fergie steht unter großem Druck

Stehaufmännchen-Zeit vorbei? Fergie steht unter großem Druck

- Nurin Khalil
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Sarah Ferguson (66) gerät nach der Festnahme ihres Ex-Mannes Andrew (66) Mountbatten-Windsor erneut massiv unter Druck. Die 66-Jährige steht im Fokus der Öffentlichkeit, nachdem Ende Januar neue Epstein-Dokumente durch das US-Justizministerium veröffentlicht wurden und ihre Kontakte zu dem verstorbenen verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) in den Mittelpunkt rücken. Besonders brisant: Sarah soll nach dessen Gefängnisaufenthalt im Jahr 2009 den Kontakt zu Epstein aufrechterhalten haben, während sie gleichzeitig mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Freunde der früheren Herzogin von York beschreiben die Situation gegenüber dem Magazin People als schweren Schlag für Sarah, die sich seit Monaten nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt hat.

Royalexperten bezweifeln, dass Sarah ein Comeback ohne Vorbehalte gelingen wird. "Dieses Mal wird ihr niemand Sendezeit geben", erklärt Royalautorin Ingrid Seward gegenüber People. Auch Andrew Lownie, Autor des Buches "Entitled: The Rise and Fall of the House of York", geht davon aus, dass es für Sarah "sehr schwer werden wird, zurückzukommen". Ein Freund wird noch deutlicher: "Sie denkt immer, sie kann wieder auf die Beine kommen. Aber das ist nichts, was sich in Luft auflösen kann." Zudem wird spekuliert, ob Sarah im Zuge der Ermittlungen gegen Andrew, die seit dem 19. Februar laufen, selbst von der Polizei befragt werden könnte. Ein britischer Anwalt erklärte dem Magazin, dass es keinen generellen Schutz gebe, der es einem ehemaligen Ehepartner erlaube, eine Befragung zu verweigern.

Sarah hatte sich bereits Anfang Februar in ein abgelegenes Wellness-Resort in Irland zurückgezogen und verbrachte in den vergangenen Monaten auch Zeit in Luxus-Retreats in der Schweiz. Ihre letzte öffentliche Erscheinung hatte die Mutter von Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) im Dezember bei der Taufe ihrer Enkelin Athena im St. James' Palace. In der Vergangenheit hatte Sarah bereits mehrere Skandale überstanden und sich durch Medienauftritte, Buchtouren und Interviews immer wieder neu erfunden. Nach ihrer Scheidung von Andrew im Jahr 1996 erhielt sie eine Abfindung von umgerechnet etwa 406.000 Euro – deutlich weniger als Prinzessin Diana (†36) nach ihrer Trennung vom heutigen König Charles (77). Sarah arbeitete danach als Markenbotschafterin, Autorin und Fernsehpersönlichkeit und nutzte dabei stets ihre royalen Verbindungen.

Sarah Ferguson im April 2025
Getty Images
Sarah Ferguson im April 2025
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor vor der Westminster Cathedral in London, 16. September 2025
Imago
Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor vor der Westminster Cathedral in London, 16. September 2025
Sarah Ferguson, Herzogin von York
Getty Images
Sarah Ferguson, Herzogin von York
Sollte Sarah im Zuge der Ermittlungen gegen Andrew von der Polizei befragt werden?