Daniel Radcliffe enthüllt gefährlichen "Harry Potter"-Moment
Daniel Radcliffe (36) stand während der Dreharbeiten zu "Harry Potter und der Feuerkelch" kurz vor dem Ertrinken. Der Schauspieler sprach jetzt in der beliebten Talkshow "Hot Ones" über den gefährlichen Zwischenfall, der sich bei den Unterwasseraufnahmen zu dem Fantasy-Blockbuster aus dem Jahr 2005 ereignete. Sechs Wochen dauerten die aufwendigen Unterwasserdrehs, bei denen Daniel mit einem Atemgerät arbeiten musste. Gegenüber Moderator Sean Evans verriet er, dass ihm dabei einmal die Luft ausging, als er das Gerät falsch absetzte. "Ich erinnere mich, dass ich das Ding einmal rausgenommen habe und dachte: Ich kriege keine Luft. Ich kriege keine Luft mehr", schilderte er die beängstigende Situation.
In Panik zeigte der Harry Potter-Darsteller nach oben und gab seinem Stuntkoordinator Greg Powell das Ertrinkungssignal. Dieser reagierte sofort und zog Daniel aus dem Wasser. "Und ich stand auf, und Greg Powell sah mich so an, wie nur er es konnte, und sagte: 'Na ja, diesen Fehler machst du nicht noch mal!'", erinnerte sich der Schauspieler an die Reaktion des Koordinators. Die langwierigen Dreharbeiten unter Wasser hatten laut Daniel auch einen besonderen Grund: "Ich habe gehört, dass wir im Durchschnitt nur fünf Sekunden brauchbares Material pro Tag hatten." Für ihn stand nach dieser Erfahrung fest: "So etwas mache ich nie wieder."
Daniel schlüpfte von 2001 bis 2011 in die Rolle des jungen Zauberers Harry Potter und feierte damit seinen Karrieredurchbruch. In "Hot Ones" plauderte er nicht nur über die gefährliche Unterwasserszene, sondern schwärmte auch von seinem verstorbenen Schauspielkollegen Michael Gambon (†82), der in mehreren Filmen die Rolle des Hogwarts-Schulleiters Albus Dumbledore verkörperte. Der Schauspielveteran habe am Set ständig für Lacher gesorgt und bis kurz vor dem Kommando "Action" versucht, Daniel aus dem Konzept zu bringen. Für viele Fans ist Daniel bis heute untrennbar mit der Rolle des Zauberers verbunden. Doch der Schauspieler blickt inzwischen mit etwas Abstand auf seine Kindheit am Set zurück und teilt auch Geschichten, die zeigen, wie fordernd die Arbeit an den Kultfilmen für ihn gewesen ist.









