"Outlander"-Aus: Sam Heughan ist erschöpft und dankbar
Sam Heughan (45) hat sich deutlich zum Ende von Outlander geäußert und dabei zwischen Dankbarkeit und Erschöpfung geschwankt. Der Schauspieler, der seit 2014 in der Serie die Rolle des Jamie Fraser verkörpert, zeigte sich beim Cast-Panel der 92NY sichtlich bewegt: "Es war mir eine Freude, in dieser Show zu sein und endlich fertig zu sein. Gott sei Dank ist es vorbei. Was für eine Reise es war", erklärte Sam. Die Premiere der finalen Staffel, die am 6. März startet, sei sehr emotional gewesen. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "Ich denke, wir sind alle erschöpft." Die achte Staffel wird nach einem Jahrzehnt das Ende der beliebten Zeitreise-Serie markieren.
Trotz der scherzhaften Töne zeigte sich Sam dankbar für die lange Zeit mit der Serie. Er betonte, wie selten es in Hollywood sei, eine Rolle über ein ganzes Jahrzehnt hinweg zu spielen und mit ihr zu wachsen. "Wir hatten das Glück, mit den Charakteren aufzuwachsen und ihre Erfahrungen auf eine gewisse Weise zu leben", erklärte der Schauspieler. In der finalen Staffel sei sein Charakter Jamie, der mittlerweile siebzig Jahre alt ist – aber "keinen Tag älter als 65 aussieht" –, deutlich gereifter und verletzlicher geworden. "Er hat Risse in seiner Rüstung, und er weiß, was er zu verlieren hat", analysierte Sam. Jamie müsse sich zudem mit der Vorhersage auseinandersetzen, dass ihm womöglich der Tod bevorstehe.
Sam hatte in einem Interview angedeutet, dass eine Rückkehr als Jamie Fraser nicht ausgeschlossen sei und scherzhaft auf seine rote Perücke verwiesen. Doch der Schauspieler gab auch zu, dass sein Charakter in der heutigen Zeit wohl nicht gut zurechtkommen würde. Durch Claire, die moderne Dame, habe Jamie zwar viel gelernt und sich weiterentwickelt, aber er sei eben ein Mann seiner Zeit. Mit Humor verriet Sam außerdem, was er an seiner Rolle gerne geändert hätte: "Ich war immer ein bisschen angepisst, weil ich immer wollte – ein Paar Jeans und Stiefel anzuziehen wäre ganz nett gewesen, zur Arbeit in einem T-Shirt zu gehen."









