Nach Film: Charli XCX lässt ihr "Brat"-Phänomen hinter sich
Charli XCX (33) hat auf der Pressekonferenz der 76. Berlinale laut Tag24 erklärt, dass der Brat-Summer für sie persönlich vorbei ist. Die Sängerin äußerte sich am Samstag in Berlin zu ihrem viralen Pop-Phänomen, das sie vor knapp zwei Jahren mit ihrem Album "Brat" geschaffen hatte. "Ich weiß nicht, ob es das für die Menschen da draußen ist, aber für mich ist es vorbei. Ich fürchte das Ende nicht, wenn es schon vorbei ist", sagte die britische Musikerin. Zuvor hatte ihr Film "The Moment" am Samstagabend auf dem Filmfestival Premiere gefeiert, eine Mockumentary, in der sie die Hauptrolle spielt.
Im Film zeigt sich Charli auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs, während die Musikindustrie versucht, das Phänomen weiterhin kommerziell auszuschöpfen. "Brat" – ursprünglich das englische Wort für ein verwöhntes Gör – war bei der Sängerin zum Symbol für Selbstbewusstsein, Rebellion und Genuss geworden. Dieses Lebensgefühl verbreitete sich rasant auf Social Media, wo Fans diskutierten, wie der Sommer einer echten "brat" aussehen würde. In Großbritannien ernannte das Collins Dictionary den Begriff sogar zum Wort des Jahres.
"The Moment" ist eine gewitzte, fiktionalisierte Dokumentation über die Musikerin selbst und den Versuch, den Hype des Brat Summer aus 2024 weiterzuleben. Der Film beleuchtet ihren Alltag zwischen der Organisation einer Arenatour, Marketing-Deals und dem Druck, ihre künstlerische Authentizität zu bewahren. An ihrer Seite sorgt Alexander Skarsgård in der Rolle eines exzentrischen Konzertfilm-Regisseurs für absurde Comedy-Momente. Ab dem 19. Februar 2026 wird die originelle Satire auch in den deutschen Kinos zu sehen sein.










