Gerard Butlers Film "Gamer" floppt und wird dennoch Kult
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Gerard Butlers Film "Gamer" floppt und wird dennoch Kult

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min

Gerard Butler (56) sorgte 2009 mit seinem Science-Fiction-Film "Gamer" für eine herbe Enttäuschung an der Kinokasse. Der Streifen spielte lediglich rund 34,6 Millionen Euro ein, während das Produktionsbudget bei ca. 43,2 Millionen Euro lag – ein klarer finanzieller Misserfolg für das Studio. Doch der Schauspieler, der in dem Film die Hauptrolle übernahm, verteidigte das Werk nun und erklärte, dass die Zuschauer damals die eigentliche Botschaft nicht verstanden hätten. Wie das Far Out Magazine berichtete, zeigte sich Gerard sehr enttäuscht über das damalige Ergebnis. Er hatte gehofft, mit dem Film am Puls der Zeit zu sein und dass die Gesellschaftskritik an der rasanten Weiterentwicklung der Technologie beim Publikum ankommen würde.

"Ich hatte das Gefühl, die Leute haben es nicht wirklich verstanden damals. Es war kein großer Erfolg. Mittlerweile hat es sich zu einem Kultklassiker entwickelt, aber von diesem Comeback wusste ich nichts", erklärte der Actionstar laut Far Out Magazine. Die damalige Kritik hatte wenig für das Werk übrig. Rezensenten bemängelten vor allem, dass die Gesellschaftskritik des Films dem Publikum zu plakativ präsentiert worden sei. Zudem sei die Botschaft unter dem hektischen Actiongeschehen nicht glaubwürdig rübergekommen, und auch die unruhige Kameraführung sowie die zahlreichen Schnitte wurden negativ bewertet.

Gerard ist bekannt für seine Rolle in Filmen wie "300", "Gesetz der Rache" und der "Drachenzähmen leicht gemacht"-Reihe, in denen er eine Synchronstimme übernahm. Der Schauspieler hat sich als moderner Actionstar etabliert, dessen Charaktere oft bodenständig und hartgesotten sind. Wenn auch nicht jedes seiner Werke ein großer Hit ist, kann sich seine Filmografie dennoch sehen lassen. Dass ausgerechnet "Gamer" so schlecht ankam, scheint ihm jedoch besonders nahezugehen, weshalb er auch Jahre später noch bereit ist, das Projekt zu verteidigen. In dem Film dienen Häftlinge als lebende, steuerbare Charaktere für ein Actionspiel. Dabei können sie real sterben, aber auch die Freiheit erlangen.

Filmplakat zu "Gamer" mit Gerard Butler, 2009
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Filmplakat zu "Gamer" mit Gerard Butler, 2009
Amber Valletta und Gerard Butler in einer Szene aus dem Film "Gamer"
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Amber Valletta und Gerard Butler in einer Szene aus dem Film "Gamer"
Gerard Butler als Kable im Filmplakat zu "Gamer"
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Gerard Butler als Kable im Filmplakat zu "Gamer"
Hat Gerard Butler recht damit, dass "Gamer" vom Publikum missverstanden wurde?