Nach Verhaftungsdrama: Shia LaBeouf darf nun doch verreisen
Shia LaBeouf (39) darf nun doch nach Rom reisen, um die Taufe seines Vaters mitzuerleben. Ein neuer Richter in Louisiana hat dem Antrag des Schauspielers stattgegeben und ihm die einwöchige Reise nach Italien genehmigt. Ursprünglich hatte ein anderer Richter seinen Antrag abgelehnt und ihm stattdessen auferlegt, in New Orleans zu bleiben und sich einer Suchtbehandlung zu unterziehen, wie The Guardian berichtet. Shias Anwältin Sarah Chervinsky reichte daraufhin am 4. März einen erneuten Antrag beim selben Gericht ein. Richter Peter Hamilton zeigte sich kulanter und genehmigte die Reise für seinen Mandanten, der seinen Vater Jeff bei dessen Taufe in Italiens Hauptstadt begleiten möchte.
Wie das Portal unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Beamte berichtet, lag dem zweiten Antrag ein detaillierter Reiseplan bei – ein Dokument, das bei der ursprünglichen Einreichung gefehlt hatte. Shia plant demnach, eine Woche in Italien zu verbringen und rechtzeitig zu seiner nächsten Gerichtsverhandlung am 19. März zurück zu sein. Ursprünglich hatte der 39-Jährige beantragt, vom 1. bis 8. März nach Rom zu fliegen, doch der damalige Richter hatte seinen Wunsch nicht berücksichtigt.
Die gerichtlichen Probleme des Disney-Stars gehen auf seine Verhaftung Ende Februar zurück. Während der Mardi-Gras-Feierlichkeiten soll Shia in eine Schlägerei in einer Bar in New Orleans verwickelt gewesen sein, bei der er zu Boden ging. Dem Schauspieler wurde vorgeworfen, während der Auseinandersetzung homophobe Beleidigungen ausgestoßen zu haben. Er wurde zunächst wegen zwei Fällen von einfacher Körperverletzung angeklagt und Ende Februar erneut festgenommen, als ein weiterer Haftbefehl im Zusammenhang mit demselben Vorfall gegen ihn erlassen wurde. Nach beiden Festnahmen verbrachte er jeweils nur kurze Zeit in einer Gefängniszelle.








