"0815": MontanaBlack teilt gegen Shirin Davids Doku aus
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"0815": MontanaBlack teilt gegen Shirin Davids Doku aus

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min

MontanaBlack (38) hat sich öffentlich und deutlich zur Netflix-Dokumentation von Shirin David (31) geäußert – und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Der Streamer und Content Creator aus Buxtehude bezeichnete die Produktion als schwach und zu wenig substanziell. Aus seiner Sicht sei das Ergebnis zu sehr auf Außenwirkung ausgelegt gewesen, anstatt den Menschen hinter der Künstlerin wirklich greifbar zu machen. In einem TikTok-Clip sagte er dazu: "Wenn ich irgendwann nochmal eine Dokumentation über mein Leben mache, dann muss das wirklich etwas Gutes sein und nicht so eine 0815 hingewichste Doku wie bei Shirin David beispielsweise, die nicht so stark war." Mit dieser Aussage setzte er gleichzeitig einen persönlichen Qualitätsanspruch.

Dass MontanaBlack nicht zum ersten Mal über eine eigene Doku nachdenkt, zeigen bereits abgeschlossene – und letztlich gescheiterte – Verhandlungen mit Amazon Prime. Die Gespräche mit dem Streamingdienst scheiterten nicht am inhaltlichen Konzept, sondern an den rechtlichen Rahmenbedingungen des Vertrags. "Die Verträge, die Amazon uns aber vorgelegt hat, mit den ganzen rechtlichen Aspekten, waren einfach für uns nicht tragbar. Also gefühlt hast du da deine Seele hergeben müssen. Da steht dann sowas drin: Bei Vertragsbruch können die mich auf mein ganzes Vermögen verklagen, gefühlt auf alles, was ich besitze. Sowas unterschreib ich nicht", erklärte MontanaBlack deutlich. Über den Stand der Gespräche mit Netflix hielt er sich hingegen bedeckt, was darauf hindeutet, dass diese Option für ihn weiterhin offen ist.

Dokumentationen über Promis sind aktuell hoch im Kurs. Shirins Netflix-Produktion "Barbara – Becoming Shirin David" zeigt dabei exemplarisch, wie unterschiedlich solche Projekte aufgenommen werden können. Die Doku über die Rapperin landete nach nur 24 Stunden auf Platz zwei aller Filme auf Netflix Deutschland – ein kommerzieller Erfolg, der inhaltlich jedoch von vielen Zuschauern und Zuschauerinnen nicht geteilt wurde. Während ein Teil des Publikums Shirin darin als authentisch und verletzlich erlebte, empfanden andere die Doku als "wahnsinnig kontrolliert und dadurch langweilig". Einige fühlten sich emotional "null abgeholt" und wiesen darauf hin, dass Shirin "überhaupt nicht glücklich" wirke. Immerhin weiß MontanaBlack nun, was er im Fall des Falles besser machen könnte.

MontanaBlack beim Eligella Cup im Audi Dome, München, am 11.09.2022
Imago
MontanaBlack beim Eligella Cup im Audi Dome, München, am 11.09.2022
MontanaBlack im Juni 2025
Instagram / montanablack
MontanaBlack im Juni 2025
Shirin David auf dem roten Teppich bei der Bambi-Verleihung in München, 13. November 2025
Getty Images
Shirin David auf dem roten Teppich bei der Bambi-Verleihung in München, 13. November 2025
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