Insider: Pädophiler Gary Glitter wird im Gefängnis sterben
Der verurteilte Sexualstraftäter Gary Glitter (81) ist nach Angaben eines Insiders in einem äußerst schlechten gesundheitlichen Zustand und wird das Gefängnis wohl nicht mehr lebend verlassen. Der einstige Popstar, der in der Haftanstalt HMP Channings Wood in Devon einsitzt, sei fast vollständig taub, sitze im Rollstuhl und weigere sich, seine Zelle zu verlassen, berichtete eine Quelle gegenüber der Zeitung The Sun. "Er ist taub und kann sich kaum bewegen – die meisten Menschen würden ihn jetzt nicht mehr wiedererkennen. Er scheint am Ende seiner Kräfte zu sein, sein Körper gibt auf", erklärte der Informant. Sowohl Mithäftlinge als auch Gefängnispersonal seien überzeugt, dass der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Paul Gadd heißt, hinter Gittern sterben werde.
Der Insider betonte, dass Gary unter der Situation zunehmend leide und "zutiefst beunruhigt" sei von den aktuellen Entwicklungen. Sein Fall sei kürzlich erneut vor Gericht verhandelt worden, was zusätzlich auf ihm laste. Unter den Häftlingen gelte der ehemalige Popstar als arrogant und sei weitgehend unbeliebt. Gary war im März 2023 erneut ins Gefängnis gekommen, nachdem er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Zuvor war er bereits 2015 wegen sexuellen Missbrauchs eines Mädchens unter 13 Jahren, versuchter Vergewaltigung und vier Fällen von unsittlichem Verhalten verurteilt worden.
Mehrere Anträge auf vorzeitige Entlassung wurden in den vergangenen Jahren abgelehnt. Ein Bewährungsausschuss hatte seinen Antrag auf Freilassung 2024 zurückgewiesen und auch 2025 erneut eine Entlassung verweigert. Die Begründung: Gary zeige weiterhin ein "unkontrolliertes Interesse an vorpubertären Kindern" und mangelnde Empathie für seine Opfer. Eine psychologische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass der Verurteilte "weiterhin ein sexuelles Interesse an jungen Mädchen zeigt und Einstellungen vertritt, die den sexuellen Missbrauch von Kindern unterstützen". In der Stellungnahme des Gremiums hieß es, Gary habe selbst akzeptiert, dass er zum jetzigen Zeitpunkt nicht entlassen werden sollte und sich im Gefängnis mit seiner Straftat auseinandersetzen müsse.






