Jorge González vermisst verstorbene Eltern bis heute sehr
Auf dem OMR-Festival in Hamburg hat Jorge González (58) jetzt bewegende Einblicke in sein Privatleben gegeben. Auf der Bild-Bühne wurde der Let's Dance-Juror ungewohnt emotional und sprach darüber, wie sehr ihm seine beiden verstorbenen Eltern bis heute fehlen. Dabei verriet er ein ganz persönliches Ritual, das ihn nach jeder Live-Sendung begleitet: "Meine Eltern, die beide verstorben sind, fehlen mir sehr. Ich denke immer an sie. Immer nach der Show will ich nach wie vor zum Telefon greifen und sie anrufen", sagte Jorge. Obwohl er weiß, dass sein Vater seit fünf Jahren nicht mehr lebt, bleibt der Reflex bestehen, nach der Sendung mit ihm sprechen zu wollen. "Das wird immer in meinem Kopf bleiben", erzählte er.
Im Gespräch erinnerte sich Jorge auch an die schweren Jahre, die hinter ihm liegen. Sein Vater starb 2021, seine Mutter bereits 2008 an Krebs. Der gebürtige Kubaner, der stolz auf seine Wurzeln ist, reiste damals in seine Heimat und blieb an ihrer Seite. "Ich habe sie drei Jahre bis zu ihrem Tod auf Kuba gepflegt. Es war eine intensive Zeit, die traurig war. Aber auch Luxus, da ich so lange an ihrer Seite sein konnte", sagte er. Aus dieser Zeit habe er viel mitgenommen: "Dass nichts, was wir haben, selbstverständlich ist." Traurigkeit versuche er nicht überhandnehmen zu lassen. "Ich habe keine Zeit für Traurigkeit und Jammern. Das Leben ist schön", betonte er. Auch privat gehe es ihm gut, wie er weiter verriet: "Mein Herz ist an einen tollen Menschen vergeben. Ich bin sehr glücklich, wir sind gesund und alles ist gut", erzählte Jorge und machte zugleich klar, dass er seinen Partner aus der Öffentlichkeit heraushalten will.
Viel Rückhalt bekommt Jorge außerdem von seinen "Let’s Dance"-Kollegen Joachim Llambi (61) und Motsi Mabuse (45), mit denen er nicht nur vor der Kamera arbeitet. Die Jury verstehe sich als kleine Familie, erzählte Jorge. Sie machen Urlaub miteinander, verbringen Zeit mit ihren Familien und sprechen auch über sehr private Themen. Streit gebe es zwar auch, betonte der TV-Liebling, aber immer mit Respekt – ein Zusammenhalt, der ihm neben den Erinnerungen an seine Eltern im Alltag besonders wichtig ist.







