Zerwürfnis: Enger Freund kehrt Christian Ulmen den Rücken
Die schweren Vorwürfe gegen Christian Ulmen (50) haben nun auch Auswirkungen auf sein privates Umfeld. Nachdem die Schauspielerin Collien Fernandes (44) ihrem Ex-Mann vorgeworfen hat, über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr verbreitet und ihre Identität im Netz angenommen zu haben, distanziert sich jetzt auch Autor Benjamin von Stuckrad-Barre (51) von Christian. Die beiden Männer verband über fast 30 Jahre eine enge Freundschaft, die über gemeinsame Arbeitsprojekte hinausging. In einem Statement gegenüber dem Spiegel erklärt der 51-Jährige jetzt, dass diese Beziehung beendet sei. "Ich muss mich hier ganz klar von meinem Freund Christian distanzieren", heißt es in der Stellungnahme.
Die Enthüllungen hätten Benjamin "völlig unerwartet" getroffen und ihn in einen "Schockzustand" versetzt, berichtet der Spiegel. "Als ich nun die Schilderungen Colliens las, und diese mir dort und anderswo gut belegt erschienen, war das auf mehreren Ebenen eine immense Erschütterung. Digitale sexualisierte Gewalt ist Gewalt. Und bei Gewalt endet alles, wirklich alles", erklärt er in seinem Statement. Der Journalist betont weiter, dass er das vorgeworfene Verhalten zwar nicht mit seinem langjährigen Freund zusammenbringen könne, dies aber nun tun müsse. Er fordert zudem vor allem Männer auf, sich den Satz "Das kann ich mir nicht vorstellen" abzugewöhnen und anzuerkennen, welche Gefahr von ihrem Geschlecht ausgehe.
Christian selbst schweigt bislang zu den Vorwürfen seiner Ex-Frau. Sein Anwalt Christian Schertz bezeichnete die Veröffentlichungen des Magazins in einer presserechtlichen Information als "unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung". Es gilt die Unschuldsvermutung. Wie das Bezirksgericht in Palma auf Anfrage von t-online bestätigte, laufen die Ermittlungen gegen den Schauspieler, befinden sich allerdings noch "in einer sehr frühen Phase". Collien hatte die Vorwürfe zunächst im Spiegel erhoben und eidesstattlich versichert, anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account zu den Geschehnissen und sprach unter anderem von "digitaler Vergewaltigung".






