Mette-Marit nach Epstein-Interview in Notaufnahme gebracht

Mette-Marit nach Epstein-Interview in Notaufnahme gebracht

- Carina Bukenberger
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Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) musste am 19. März unmittelbar nach ihrem großen TV-Interview zur Causa Epstein in die Notaufnahme gebracht werden. Das berichtet jetzt die norwegische Zeitung Se og Hør. In dem TV-Gespräch mit dem Sender NRK hatte sich die 52-Jährige erstmals zu ihrer Verbindung zu dem mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter geäußert – ein brisantes Thema, das seit Wochen für erheblichen Druck auf die Blondine sorgt. Die angespannte Situation scheint die Kronprinzessin gesundheitlich derart belastet zu haben, dass sie noch am selben Tag akute ärztliche Hilfe benötigte. Fotos, die unter anderem der Tageszeitung Dagbladet vorliegen, zeigen Mette-Marit beim Verlassen der Osloer Uniklinik Rikshospitalet mit einem Sauerstoffgerät. Ihr Ehemann Kronprinz Haakon (52) ist auf den Aufnahmen ebenfalls zu sehen. Er geht neben ihr und trägt Papiere, die wie eine Art Gebrauchsanweisung aussehen.

Weitere Bilder, die in den Tagen nach dem Krankenhausbesuch in der Nähe des Wohnsitzes Skaugum entstanden, zeigen das Paar bei einem Spaziergang. Auf den Fotos deutlich erkennbar, trägt Mette-Marit einen Nasenkatheter, durch den sie über einen Schlauch mit Sauerstoff versorgt wird. In dem Interview, das einen Tag nach der Aufzeichnung ausgestrahlt wurde, konnte oder wollte die Kronprinzessin nicht alle Fragen beantworten. Anfang Februar war bekannt geworden, dass Mette-Marit ihre Beziehung zu Jeffrey (†66) offenbar heruntergespielt hatte. Sie soll unter anderem über dessen Vorstrafe wegen Prostitution einer Minderjährigen informiert gewesen sein. Zudem machte sie in seinem Haus in Palm Beach Urlaub und schickte ihm teilweise sehr private Mails.

Seit 2018 ist bekannt, dass Mette-Marit an Lungenfibrose leidet, einer unheilbaren und schweren Lungenerkrankung. Vor Kurzem teilte der norwegische Hof mit, dass sich ihr Zustand so stark verschlechtert hat, dass Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation eingeleitet wurden. Die Erkrankung schränkt das Leben der 52-Jährigen zunehmend ein – sie kann nur noch selten offizielle Termine wahrnehmen. Neben ihrer gesundheitlichen Situation belastet auch der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) die Familie erheblich. Der 29-Jährige wurde in 40 Punkten angeklagt, darunter in vier Fällen von Vergewaltigung sowie in einer Reihe von Körperverletzungen, Drohungen und Verkehrsdelikten. Das Verfahren, das am 3. Februar begann, endete vergangene Woche. Das Urteil wird für Anfang Juni erwartet, wobei der Staatsanwalt sieben Jahre und sieben Monate Haft fordert.

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit im August 2025 in Bergen
Imago
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit im August 2025 in Bergen
Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 2023
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Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 2023
Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
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Prinzessin Mette-Marit und Marius Borg Høiby bei der Jubiläums-Garden-Party in Trondheim 2016
Angesichts ihrer Lungenfibrose: Wie sollte Mette-Marit künftige Pressetermine handhaben?